Trie, Tra, Trallala, …

Trie, Tra, Trallala, die Teelichthalter sind wieder da …

Sie beten für den Frieden und haben den Krieg im Sinn. Sie “singen für die Demokratie” und folgen ihren Vorsängern in die Diktatur. Sie propagieren “nie wieder ist jetzt* und hetzen gegen Andersdenkende. Sie lassen sich führen, indem sie sich verführen lassen und mit der Kerze in der Hand im festen Glauben die Ketzer hassen. 

Am 05.03.2024 ist in der MZ auf Seite 13 zu lesen, dass Menschen sich versammelten, 100 sollen es gewesen sein, um für die Demokratie zu singen. Das Motto ist nicht Soli Deo Gloria, auch wenn die Teilnehmer den Vorgaben ihrer Herren folgen, sondern “Nie wieder ist jetzt! Singen für unsere Demokratie„. Was allerdings für eine Demokratie gemeint ist, außer das es “unsere” sein soll, ist nicht zu erfahren. Nur als vor Jahren mittels Politik der Pandemie die bürgerliche Demokratie in unserem Land extrem geschleift wurde, haben die Singenden wahrscheinlich nicht wahrgenommen, oder gar ein anderes Lied gesungen und jene verurteilt, welche für den Erhalt demokratischer Rechte auf die Straße gegangen. 

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Bauernsalami

Am 17.01.2024 landete folgendes E-Mail im Postkasten und auch wenn es schon einige Tage her ist, ist der angehängte Text nach wie vor aktuell. Allgemein werden Anschreiben nicht veröffentlicht, allerdings wir hier eine Ausnahme, welche ja bekanntlich die Regel nur bestätigt. Unter dem Anschreiben findet sich der als Anhang mitgelieferte Text, der Autor ist dem Anschreiben zu entnehmen.

Guten Abend

Die Verunglimpfung als Taktik gegen die Proteste der Landwirte ist nach hinten losgegangen. Die Regierungsparteien suchen nun das Gespräch mit ihnen. Es wird sich zeigen, welche Vorschläge kommen, wie weit die Bauern darauf eingehen werden und welche Auswirkungen das auf die gesamte Bewegung hat.

Mit der Bitte um Weitergabe an sonstige Interessierte. Eine Veröffentlichung über andere Medien ist ausdrücklich erwünscht unter Angabe der Quelle. Eventuelle Doppelsendungen bitte ich zu entschuldigen.

Änderungen im Text bedürfen meiner Zustimmung. Dasselbe gilt für Medien, die sich nicht über Spenden finanzieren sondern über Verkäufe in Form von Abos, Heftpreisen, Werbung oder ähnliche Verkaufsstrukturen.

Sollten Daten überholt sein, steht es jedem frei, diese anzupassen.

beste Grüße


Rüdiger Rauls“

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Gedanken zum Tag, zu so manchen Gegenstand, gelegentlich als Kommentar erhalten.

– Am 18.10.2023 an anderer Stelle als Beitrag veröffentlicht: 

Heutzutage ist es Mode, wieder Mode, sich um des Kaisers Bart zu streiten, welcher lange schon nicht mehr haart und dabei auf einer Rasierklinge zu reiten, für Schnecken ganz apart, doch Menschen werden sich eher schneiden, ins eigne Fleisch, nicht nur weil des Kaisers Bart längst nicht mehr haart. 

Hand in Hand müssten sie gehen, die Menschen, wenn sie verstehen, welches Interesse ihnen gemein und bei welchem Interesse sie sich entzweien. Objektiv und ungelogen, wird der Mensch allerdings verbogen, wenn er sich verbiegen lässt und jene, welche Kaiser sein wollen, freuen sich besonders, wenn Menschen dies tun und das von ganz allein.

Und damit sie sich verbiegen, die Menschen allgemein und ihre Drücker können siegen, dafür gibt es Werkzeuge wie Medien, Religionen und eines Staates Apparat, welche keinen Buckel schonen, ihn gebückt ganz kräftig halten, um im fremden Interesse zu gestalten, bestehende Machtverhältnisse zu erhalten. So wird in den Medien vorrangig bellizistisch gebellt und werden Religionen gegeneinander gestellt, damit jeder seinen Gott für den Richtigen hält und der Blick nicht auf die eigentlichen Widersprüche in der Gesellschaft fällt.

Wie dem auch sei, so mit den Religionen, sie sind Mittel zum Zweck, nur welchen Zweck haben sie zu dienen? Die Alten und die Neuen, ob von der Kanzel gepredigt, oder durch die Medien verkündet, gemein ist ihnen, der Glaube ist ihnen nicht zu rauben, es ist die Essenz um welche es sich dreht.

„Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.“ Marx  

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Es sind Gedanken zum Krieg, …, heute nennt sich so etwas Meinungsbericht: …

Einen Kommentar hatte ich geschrieben, im ach so sozialen Netz sollte er zu einem Beitrag veröffentlicht werden, allerdings als er fertig war, war der gegenständliche Beitrag verschwunden. Es sind Gedanken zum Krieg, das Verhältnis USA und China waren ausschlaggebend für den Kommentar, heute nennt sich so etwas Meinungsbericht: 

Letztlich wird der Krieg gegen China schon seit längerem vorbereitet, die USA brauchen einen neuen Krieg, ohne Krieg können sie nicht sein, Krieg ist Wirtschaft, für die USA ist Wirtschaft auch Krieg. In diesem Zusammenhang hat der Krieg in der Ukraine nicht den Erfolg gebracht, den die USA sich versprochen haben, ganz im Gegenteil, er hat die Schwächen des Wertewestens und die Beschränktheit seiner regelbasierten Ordnung offenbart. Nun dient der Krieg in der Ukraine den USA dazu, die Russen zu beschäftigen und zu schwächen, zudem die NATO zu stärken und EU-Europa als ernstzunehmenden Konkurrenten zu beseitigen. Zwar sind die Russen beschäftigt, aber nicht so, wie die USA gern hätten, anders sieht es mit EU-Europa aus, dort ist es gelungen den wirtschaftlichen Niedergang zu beschleunigen und den Konzentrations- und Zentralisations-Prozess des Kapitals aus EU-Europa in die USA zu verlegen, diesen dort zu konzentrieren.  

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Kriegsfähigkeit, ein Modewort? 

Der Kriegsminister dieses Landes möchte die Bevölkerung kriegsfähig, also kriegstüchtig, am besten kriegssüchtig haben, so verkündet er jedenfalls. Dass eine derartige Äußerung Aufmerksamkeit erhält, verwundert nicht, gibt es doch durchaus noch Menschen hierzulande, welche sich weigern, in das regierungsamtliche Kriegsgeheul einzustimmen und allgemeine Zusammenhänge erkennen. Und so wurde im ach so sozialen Netz einiges dazu geschrieben, zu einem Beitrag ist folgender Kommentar geblieben:  

Kriegstüchtig, nun ja, Krieg wird ja schon kräftig geführt, auch wenn eigene Truppen nicht immer an der Front. Es dürfen Stellvertreter für den Stellvertreter des Stellvertreters kämpfen, ob im Osten, oder nun auch wieder im Nahen Osten, selbst im Fernen Osten wird gezündelt. 

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Alternative in der Parteienlandschaft und was ist eigentlich Faschistisch? 

Gegenwärtig wird darüber nachgedacht, über die eine Partei und über die andere Partei und überhaupt über Parteien im parlamentarischen Kasperletheater hierzulande. Unter den Parteien herrscht gelegentlich Einigkeit, Einsamkeit, Zweisamkeit, in der Regierung sogar Dreisamkeit, aber auch Uneinigkeit zum Zwecke, nur zu welchem? Seit einigen Jahren gibt es nun eine neue Partei im parlamentarischen Zirkus dieses Landes, also eine Partei, welche es in die Arena geschafft und nicht auf die Zuschauerplätze verwiesen. Sie kommt als Alternative daher, nennt sich sogar so und wurde erheblich von den Medien unterstützt. Eine Alternative, nun ja, wie es gesehen wird und das kann sehr verschieden sein und wenn alternative, ist immer die Frage zu stellen, zu was, zu wem, wieso und wem nutzt sie? Auf diese Partei wird so erfolgreich eingeprügelt, dass sie gute Möglichkeiten hat, bis an die Spitze zu kommen. Und damit sie dort nicht so allein sind, soll es noch eine zweite Partei sein, diese ist allerdings noch zu gründen, spielt in den Medien allerdings schon eine nicht unbedeutende Rolle. 

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11.09. – 09.11. ein Zahlendreher? Nur welche Bedeutung steckt hinter den Daten?

11.09. nur was für ein Jahr? Für den 09.11. stellt sich die Frage genauso, ist gemeint die sogenannte Kristallnacht 1938, oder der sogenannte Mauerfall 1989? Da die Mauer zum Gasastreiten nicht gefallen ist, wird es wohl erstes sein, wenn das Datum im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen in Palästina gemeint. Tage nach diesem Datum (am 12.11.1938) kündigte Göring die Endlösung der Judenfrage* im geplanten Krieg an. Die israelische Regierung hat auch etwas angekündigt, hört sich so an wie die Endlösung der Palästinenserfrage, ohne es allerdings so zu nennen, doch die Tat begeht auch in diesem Fall den Verrat. Sollten sogar die Zeitpunkte innerhalb historischer Prozesse ähnlich sein, ihre Einordnung z. B. vor einem großen Krieg? Im ersten Fall war es so, das wissen wir, 1939 begann der zweite Weltkrieg und auch dieser hatte seine militärische Vorgeschichte, Bürgerkrieg in Spanien, den einen und anderen Kriegsschauplatz wo schon fleißig ausgeblutet wurde.

Heute ist die Situation ähnlich, nach dem 11.09.2001 in den USA, überzog diese etliche Länder mit Kriegen, darunter Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und aktuell lässt sie stellvertretend in der Ukraine sterben. Nun wieder der nahe Osten und da braucht es Symbole und Vergleiche, selbst wenn diese dafür auf den Kopf gestellt werden müssen, unter Umständen in ihr Gegenteil verkehrt. Ja die historischen Daten, 11.09. – 09.11., welche historischen Parallelen, der 11.09. und der 09.11. ein magisches Datum?

Wenn in den Medien heute vom 11.09. die Rede ist, so ist meistens das Datum gemeint, an dem in New York ein paar Häuser einstürzten, was mit Toten verbunden, Terroristen angelastet und den USA dazu diente eine neue Serie von Kriegen einzuleiten. Also der 11.09. als Kriegsgrund dramatisiert? Der 09.11. allerdings auch in Vorbereitung auf einen Krieg, die Vorbereitung der Opferlämmer des Krieges, die Opferung als ein Ziel des Krieges?

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Werbung für die AfD?

Werbung für die AfD, die MZ (Bezahlschranke) ist recht gut darin, andere Zeitungen, andere Medien sicher auch, es wird eine Alternative gebraucht, zum Erhalt der bestehenden politischen Verhältnisse. Für die Werbung ist es uninteressant, ob den gegenwärtigen Verhältnissen entsprechend, positiv oder negativ berichtet. Entscheidend ist die Präsenz. Wobei ein negatives Ansehen für eine verkündete Alternative, auch wenn sie keine ist, positiv daherkommt, für jene, welche mit der gegenwärtigen herrschenden Politik unzufrieden sind.  

Dass diese Werbung verbreitet wird, versteht sich von selbst und so teilt die Zeitung auf ihrer Facebookseite, wo diskutiert und kommentiert werden kann. 

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Die Keule Faschismus wird geschwunden …

Es ist schon interessant, der Osten ist Schuld, wenn es um das faschistische Sein in der Bundesrepublik geht. Alles faschistisch, nicht alles, aber in zunehmendem Maß und so finden sich heute in der MZ Beiträge zum Thema, Extremismusforscher dürfen sich äußern, es wird berichtet und kommentiert, damit der Mensch in Sachsen-Anhalt kapiert, wie Faschismus heutzutage funktioniert. Allerdings ist es extrem, ein Problem an den Wurzeln zu packen, das Problem des Faschismus wurde in der BRD, im Gegensatz zur DDR, noch nie an den Wurzeln gepackt, sondern eher am Leben erhalten, gepflegt und gehegt.

Mit der Wende kamen die verschiedenen faschistischen Gruppierungen aus der BRD in den Osten, mehr oder weniger Erfolgreich hatten sie Ventile zu bieten, damit die Menschen die eigentlichen Ursachen der verschiedensten Probleme, mit denen sie nach der Wende konfrontiert wurden, abzulenken. Sonderlich erfolgreich waren diese Gruppierungen nie. Nun allerdings scheinen sie sich allerdings zu potenzieren und es soll sogar Menschen mit geschlossener faschistischer Ideologie, was immer das auch ist. In den Beiträgen ist mehr zu erfahren, so zum Beispiel wie viele befragt wurden, aber auch dass so ziemlich jeder, welcher die Politik der Bundesregierung kritisiert, insbesondere die Politik der Pandemie, wer gegen diese gar auf die Straße gegangen ist, also vom Glauben an die seligmachende herrschende bundesdeutsche Politik abgefallen, diese gar hinterfragt, kann nur ein Faschist sein. Wenn allerdings in Erinnerung gerufen wird, was in der DDR über den Faschismus gelernt werden konnte und welche Aufgabe und wessen Interesse dieser zu dienen hatte, kann eigentlich gut erkennen, welche Partei diesen Interessen am besten dient und das sogar in Regierungsverantwortung. Letztlich ist die ganze Auseinandersetzung, die Art und Weise, wie sie geführt wird, eher dazu geeignet, den aktuellen, wirklichen Faschismus zu verharmlosen. Einer der Beiträge wurde auf den Facebook-Seite der MZ geteilt, wo nun folgender Kommentar verweilt:    

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Freidenker Nr. 1-23 – Verfemte Künstler

Der aktuelle Freidenker ist da, Thema Kunst, speziell verfemte Künstler, also der Umgang mit den Künstlern, welche nicht dem Hauptstrom folgen, sondern bewusst gegen den Strom schwimmen. Es hat sie gegeben und es gibt sie, manche populär, von anderen ist kaum was zu hören, in den Medien selten bis nicht präsent und wenn einmal präsent in den Medien, wurden sie oft verbannt, wenn ihre offene Kritik als unliebsam erkannt.

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