Propaganda, Propaganda, ein Instrument der Propaganda, einst nicht, heute schon!
Der Klassenkampf, was immer das auch ist, Vertreter des Imperialismus reden schon mal davon, dass sie diesen gewinnen, der ausgemachte Gegner allerdings scheint sich nicht einmal selbst zu kennen. Sozusagen ein Klassenkampf ohne Klassen, jedenfalls eine scheint zu fehlen und dazu noch eine entscheidende, ohne der Kapitalismus einfach nicht funktionieren kann.
Die Bourgeoisie ist also vorhanden, und wo diese Klasse vorhanden ist, ist das Proletariat, also die Arbeiterklasse nicht weit, denn ohne diese geht es nicht, würde Kapitalismus und das auch in seiner imperialistischen Ausprägung nicht funktionieren. Allerdings ist es über etliche Jahrzehnte gelungen Klassengegensätze zu verschleiern, gar wurden Klassen als nicht mehr existent, oder maximal noch marginal vorhanden dargestellt. Der Begriff des Bürgers wurde lange schon mit den formalen Bürgerrechten auf die Gesamtbevölkerung übertragen, vom Tellerwäscher zum Millionär wurde die Devise, allerdings hat den Menschen keiner erklärt, dass man mit Teller waschen nicht Millionär wird. Das war auch gut möglich, soziale Sicherheit hat es selbst im Westen bis zu einem bestimmten Grad gegeben, der real existierende Sozialismus tat sein übriges im Klassenkampf. Nur ist dieser in Europa erst einmal Geschichte und mit seinem Untergang verschoben sich die Fronten im Klassenkampf erheblich zugunsten der Kräfte des Kapitals und das nicht ohne Folgen für die Werktätigen. Das Realeinkommen weiter Teile der Bevölkerung z. B. befinden sich seit dem im beständigen Sinkflug, die Renten werde beständig abgesenkt, das Gesundheitswesen privatisiert und geschleift, oder umgekehrt. Prekäre Beschäftigung gehört genauso zum Leben vieler Menschen wie Leiharbeit, Hartz IV, Scheinselbständigkeit, Obdachlosigkeit und vieles andere mehr. Der gesellschaftliche Reichtum wird, jede Krise als Katalysator nutzen, im sich beständig beschleunigten Umfang umverteilt. …
Da braucht es Propaganda um es dem Volke zu erklären, aber auch um jegliche Alternative zu negieren. Das Umschreiben von Geschichte wird zu diesem Zwecke gern gebraucht, da werden aus Opfer schon mal Täter und alles bekommt auch noch einen pseudo-wissenschaftlichen Anstrich, in dem eine Doktorarbeit draus gemacht wird.
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