Meinungsfreiheit und wie ist es um die Wahrheit bestellt?
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Ein Fass ohne Boden läuft aus, …
… Theorie wird zur materiellen Gewalt …
– Es ist also die Aufgabe der Geschichte, nachdem das Jenseits der Wahrheit verschwunden ist, die Wahrheit des Diesseits zu etablieren. Es ist zunächst die Aufgabe der Philosophie, die im Dienste der Geschichte steht, nachdem die Heiligengestalt der menschlichen Selbstentfremdung entlarvt ist, die Selbstentfremdung in ihren unheiligen Gestalten zu entlarven. Die Kritik des Himmels verwandelt sich damit in die Kritik der Erde, die Kritik der Religion in die Kritik des Rechts, die Kritik der Theologie in die Kritik der Politik.
Infragestellen
Infragestellen heißt zweifeln!
Infragestellen fordert den Beweiß!
Nicht bedingungslose Anerkenntnis einer Aussage, eines Zustandes, eines Wertes, Inhaltes, etc.
Infragestellen bedeutet nachdenken über den Gegenstand der Betrachtung, über die Richtigkeit und Unrichtigkeit einer Aussage, über den Sinn von Werten und ihren Bezug zum gesellschaftlichen Sein! Infragestellen bedeutet die Frage nach Sinn und historischen Bestand zu stellen, Sinn zu hinterfragen, Entwicklung zu erkennen! Infragestellen ist eine Grundvoraussetzung zum Nachdenken über die Welt und „was die Welt, im innersten zusammenhält“*.
Infragestellen bedeutet die Anerkenntnis „…dass die Welt nicht als ein Komplex von fertigen Dingen zu fassen ist, sondern als ein Komplex von Prozessen,…“[1]
Mephistopheles:
„Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär´s, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.“
Goethe, Faust – Der Tragödie erster Teil
1885 Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig
Seite 46 /Studierzimmer
*ebenda Seite 17/18 / Nacht Weiterlesen „Infragestellen“
Regierungslautsprecher, voll aufgedreht – übernommener Beitrag

Unter folgendem Text, steht folgende Anmerkung: „Anmerkung der Autoren:
Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden auf der Seite https://publikumskonferenz.de/blog dokumentiert.“
Regierungslautsprecher, voll aufgedreht
„Jedermann hat solange als unschuldig zu gelten, bis in einem allgemeinen, gesetzlich bestimmten Verfahren rechtskräftig seine Schuld festgestellt wurde.“ (1)
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Ein Gedicht zum Blog!
Kuhkaff oder Kucaf?
Die Kuh im Kaff nicht umher geht,
Die Kunst im Cafe,
ist´s worum es geht,
nicht nur in Quedlinburg allein,
es kann die Welt,
der Spielplatz sein!
Doch ist Geschichte so gewesen,
von etwas über 1000 Jahren,
auch Grosspursucht,
auch Weihestätte,
was Quedlinburg,
erspart sich hätte, …
zumindest doch im Nachhinein,
was da mal war,
sollt so nicht sein!
Doch ist gewesen,
in der Zeit,
des deutschen Wesens,
nicht Gemütlichkeit,
an welchen sollte eine Welt genesen!
Doch so ohne Trümmerschein,
in Quedlinburg,
Geschichte kann lebendig sein!
Da hilft es kaum,
den Lurch zu schlagen,
oder war`s der Molch,
mit seinem Dolch,
der keulte hier den Sittenstrolch?
Die Kuh,
die Kunst,
oder Kultur,
so mancher Orten,
ganz verwegen,
geschichtlich tat sich viel bewegen!
Das Kaff war lange schon erfunden,
gar jung hingegen Cafe – runden.
Ein Sachsen Heinrich einst hier herrschte,
Ostfrankenland der Abspaltung anheim gefallen,
und später Bürger sich hier werten,
vor Luther sperrte man sie ein!
In Mauern,
wie sie heute noch zu sehen,
und manch Touristen Herz erfreuen!
Die Mauer einst dem Schutze diente,
sie wurde zur Fessel manchen Seins!
Lenin ist hier nie gewesen,
so trieb sein Geist sich hier herum,
und Rosa hatte hier gelesen,
das war um 1900 rum.
Zum Luther gibt es Bezüge,
doch trieb er sich woanders rum,
und als die Bauern Macht bekriegten,
so manchen Landesherrn besiegten,
ging auch so manches Kloster ein!
Es schrie,
der große Reformator,
man soll sie Keulen,
die Bäuerlein!
Wollt er doch nur,
die kleinbürgerliche Seele,
aus mittelalterlichem Mief befreien,
und nicht geplagte Bäuerlein!
So sind die Spuren,
der Geschichte,
erhalten hier in viel Gestein,
die Hure selbst,
läst sich gebrauchen,
verklärt nicht nur den Sonnenschein,
die Sonne,
wie sie einst geschienen,
in kurzer Zeit,
sollt nicht mehr sein,
doch sind es gerade des Menschen Spuren,
die graben tief im Stein sich ein!
Neue Spuren sind im entstehen,
im kleinen Kaff,
mit seinem Mief,
Kultur wird ihrer Wege gehen,
was immer sie auch ist,
sie braucht den Menschen,
um zu bestehen,
weil sie ein Ding der Menschen ist!
Im Cafe sitzend,
Gemütlichkeit und Ruhe,
so den Kleingeist zu bezwingen,
hat es ihm doch nur aufgeputscht.
Besser ist,
ich gebe jetzt ruhe,
sonst die Zeit zu schnell entwischt!
… was soll hier nachhaltig sein, die Armut?
Zudem spendet REWE, im Gegensatz zu anderen Märkten, auch täglich alle noch genießbaren Lebensmittel an die Tafeln.
Ideologie:
System der gesellschaftlichen (politischen, ökonomischen, philosophischen, künstlerischen, religiösen usw.) Ideen, die durch die materiellen Verhältnisse der Gesellschaft, insbesondere die Produktionsverhältnisse, bedingte Klasseninteressen zum Ausdruck bringen und darauf gerichtet sind, das Denken, Fühlen und Handeln der Menschen entsprechend zu beeinflussen, und in entsprechenden Verhaltensnormen, Einstellungen und Wertungen ihren Ausdruck finden. Die Ideologie trägt Klassencharakter. >>Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d. h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende Geistige Macht. << (MEW, 3, S. 46) Die Ideologie einer Klasse ist nach Inhalt und Form durch ihre Stellung in einer historisch bestimmten Gesellschaft – vor allem durch ihr Verhältnis zum Eigentum an den Produktionsmitteln – bedingt. Allgemein gilt, dass alle vorsozialistischen Ideologien nur in gewissen Grenzen – die der Klassenpolitik entsprechen – eine richtige Widerspiegelung der objektiven gesellschaftlichen Verhältnisse sind und zugleich mit Elementen der Verzerrung, der Illusionierung und der apologetischen Rechtfertigung dieser Verhältnisse verbunden sind. In der Ideologie der aufstrebenden Bourgeoisie wird beispielsweise ihr eigenes Klasseninteresse als Interesse der gesamten Gesellschaft ausgegeben: Die Verwirklichung ihrer Klassenziele erscheint als Realisierung der Interessen aller unterdrückten Klassen und Schichten. In dem Maße, wie die zur Herrschaft gelangte Ausbeuterklasse zum Hemmnis weiterer gesellschaftlicher Entwicklungen wird, dient die Ideologie dazu, ihre überlebte Herrschaft zu verteidigen, indem sie die sich herausbildende Ideologie der unterdrückten und ausgebeuteten Klasse bekämpft und die bestehenden Verhältnisse als ewig und unveränderlich erklärt. Die Ideologie der Arbeiterklasse ist zum Unterschied von allen anderen Ideologien wissenschaftlich begründet und eine Anleitung zum praktischen-revolutionären Handeln. Sie bringt in theoretischer Form die historischen Aufgabe der Arbeiterklasse zum Ausdruck: die kapitalistische Gesellschaft und damit die antagonistische Klassengesellschaft überhaupt zu beseitigen und den Sozialismus und Kommunismus, d. h. die klassenlose Gesellschaft, zu errichten. Die Arbeiterklasse kann diese Aufgabe nur erfüllen, wenn sie über die wissenschaftliche Erkenntnis der gesellschaftlichen Bewegungs- und Entwicklungsgesetze verfügt, durch ihre revolutionäre Partei organisiert und geführt wird und das breiteste Bündnis mit allen anderen Werktätigen und Ausgebeuteten schafft.
Die Erfahrungen dieses Kampfes (Klassenkampfes) bestätigen Lenins Feststellung: >>… bürgerliche oder sozialistische Ideologie. Ein Mittelding gibt es nicht … Darum bedeutet jede Herabminderung der sozialistischen Ideologie, jedes Abschwenken von ihr zugleich eine Stärkung des bürgerlichen Ideologie <<<. (LW 5, S. 396)
Metaphysische Kreisläufe – Dialektische Spirale
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