Wir leben in einer Zeit sich zuspitzender Widersprüche, Krisen erschüttern in immer kürzeren Abständen, mit immer größerer Wucht unsere Gesellschaft. Wir leben in einer Zeit, wo nicht nur mit dem Säbel gerasselt wird, sondern Kriege geführt und ausgeweitet werden. Wir leben in einer Zeit, in welchen die Meinung hauptsächlich von weitestgehend gleich geschalteten Massenmedien diktiert wird. Eine andere Welt ist nicht nur nötig, sie ist auch möglich!
In Quedlinburg soll es eine neue Gedenkstätte geben, darüber wird schon länger berichtet, nun geht es an die Umsetzung. Ein Quedlinburger Künstler hatte einst einen Entwurf gefertigt, dann wurde Geld gesammelt, Fördermittel beantragt und der Oberbürgermeister „ist froh, dass das Bürgerprojekt nun umgesetzt wird.“. Der MZ vom 06.08.2025, Seit 13. ist zu entnehmen, dass das Vorhaben „einen finanziellen Gesamtumfang von 968.345,71 Euro“ hat.
Darf es eine Front mehr sein? Ein Imperium schlägt sich selbst, eine weiterer Kriegsschauplatz wurde eröffnet und historische Parallelen drängen sich auf. Einen interessanten Text von Klaus Linder habe ich auf Facebook gefunden und werde ihn mit Genehmigung des Autor wiedergeben. Treffend Formuliert und Klassifiziert.
Der Zweifrontenkrieg gegen Rußland und China war für die USA – den „realen USA-Imperialismus im 21. Jahrhundert“, nicht seinen metaphysisch-utopischen Traum von sich selber – ein Ding der Unmöglichkeit. Schon ihr Einfrontenkrieg gegen Rußland war zur Niederlage verurteilt, wie die Chronik der SMO an jedem Tag in tausend Details zeigt. Das Ergebnis des USA-Kriegs gegen Rußland war die strategische Niederlage der USA, nicht Rußlands. Mit dem Amtsantritt Trumps war der Moment gekommen, da nur noch die Kapitulation und der Austritt aus diesem Krieg zu vollziehen war, sofort, unter welchem „gesichtswahrenden“ Brimborium nach außen auch immer. Trumps durchgängige Zweideutigkeit – die gegenüber der 100-prozentigen Entschlossenheit seiner Vorgänger zur Zerstörung Rußlands schon ein Fortschritt war – ließ auch zunächst Anhaltspunkte, Spielräume, Gelegenheiten offen, den NATO-Krieg, wie angekündigt, zu beenden. Stattdessen verzögerte die Trump-Regierung bis heute die Kapitulation. Seither ist es Trumps Krieg, entgegen allen Beteuerungen, daß es der von Biden sei (was schon deshalb hinkt, weil es eine erste Amtszeit Trumps gab, in der Banderastan im Hintergrund kontinuierlich aufgerüstet und trainiert wurde), so wie der Vietnamkrieg am Ende Nixons Krieg war, und nicht Johnsons.
Wahlkampf, Wahlkampf, Wahlkampf, die neue Bundesregierung ist noch nicht im Amt, die Prognosen für die vermeintlichen Wahlsieger gehen in den Keller und der ausgemachte Antipode gewinnt an Zuspruch. So zumindest die aktuellen Prognosen und es wird gefährlich, ehrlich, wird verkündet, denn es ist die reine Sünde, die da auferstanden, schöpferisch aus dem Sumpf vermeintlicher Alternativen. Und so werden werbewirksame Geschütze in Stellung gebracht und der Antipode zum Retter gemacht, indem er auf die allgemeine Stufe herrschaftlicher Politik in unserem Land gehoben wird. Und so verkündet der Verfassungsschutz, die AfD ist rechtsextrem, zumindest in ihren Bestrebungen.
Ein anscheint mit Russophobie belasteter Wessi im Energieministeramt von Sachsen-Anhalt zeigt wessen Geistes Kind er ist und lässt Schlussfolgerungen auf das allgemein niedrigere Bildungsniveau in der BRD zu. Er gehört zu den Heerscharen bundesdeutscher Erfüllungsgehilfen, welche in den Osten entsannt, um die Interessen der Besatzungsmacht wahrzunehmen und durchzusetzen.
Zeit ist vergangen und auf der Suche nach einem Text, wurde ein anderer Text gefunden. Es geht um Diskriminierung einer Minderheit, welche künstlich geschaffen und auf die des Volkes Zorn gelenkt werden sollte. Es war die Zeit der Pandemie, ein Mittel der Politik um das Volk zu disziplinieren und das Volk wurde diszipliniert.
Der metaphysische Kreislauf* des rechts-links-Schemas beschleunigt sich, längst geht es nur noch um Gut und Schlecht, soziale Aspekte spielen kaum bis keine Rolle mehr, politische Ambitionen werden mit der Keule ausgerichtet und letztlich sind es die guten Rechten, welche gegen die schlechten Rechten antreten, nachdem diese sich einen linken Heiligenschein aufgesetzt. Das ist in der deutschen Geschichte nicht neu, nannten die deutschen Faschisten ihre Partei irreführend NSDAP – Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. In dieser Tradition und westlicher Manier, wurden Faschisten nach dem Krieg in der BRD gern als Nazis bezeichnet, die einstige Tarnung zur Verharmlosung und Ablenkung vom eigentlichen Wesen des Faschismus übernehmend.
Der Begriff ist geblieben, allerdings geläutert und als schlecht erkannt, wird alles als schlecht erkannte oft heute so genannt. Die Irreführung beibehaltend, selbst wenn die Vorzeichen gewechselt, wird heute diese Bezeichnung auf politische Gegner allgemein und undifferenziert angewandt und damit der Faschismus verharmlost, welche in seiner neuen Erscheinungsform oft nicht erkannt.
Dabei waren die deutschen Faschisten weder national, noch sozial und die Interessen der Arbeiterklasse haben sie ebenfalls nicht vertreten, ganz im Gegenteil, sie waren die Interessenvertreter und -umsetzer der reaktionärsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals. Und wenn sich heute in der Welt umgeschaut wird, ist gut zu erkennen, wer diese Interessen am intensivsten Umsetzt, vor allen auch in ihrer destruktiven Form.
In den USA wurde gewählt, ein neuer Präsident, vor einiger Zeit, Ende letzten Jahres und vor einigen Tagen wurde dieser Präsident vereidigt. Ist ein ritueller Akt und nicht die erste Vereidigung dieses Präsidenten als Präsident. Da die BRD ein treuer Vasall der USA, spielte diese Wahl hierzulande eine nicht unbedeutende Rolle in den Medien und das obwohl die Menschen im Vasallenstaat von dieser Wahl ausgeschlossen. Die Bedeutung dieser Wahl konnte nicht hoch genug eingeschätzt werden, insbesondere, da sich die offiziell politische und mediale Meinung auf die Seite der Gegnerschaft des gewählten Präsidenten geschlagen hatte.
Vorgedanke: Der Titel entspricht der Zeit der Entstehung des Gedichtes, er war den damaligen Verhältnissen und Ereignissen geschuldet. Das Land stand damals an der Schwelle wiederauflebender praktischer kriegerischer Tätigkeit gegenüber anderen Ländern. Der Imperialismus war nun wieder in der Lage, auch in der Bundesrepublik, offen Gesicht zu zeigen, sein Wesen zu offenbaren und sich in seiner Form rücksichtslos zu entfalten. Seit damals wurde diese Entwicklung fortgesetzt, heute könnte das Gedicht „Kriegstüchtigkeit“ genannt werden.
Es ist schon einige Zeit her, die Besatzung der neuen Bundesländer war noch nicht alt und die Bundesrepublik schickte die ersten Soldaten in einen Auslandseinsatz. Der Antipode DDR war Geschichte und mit ihm auch der erste Friedensstaat auf deutschen Boden. Nun war man wieder wer in der alten BRD, als Vasall der USA und versuchte zumindest im Weltgeschehen auch wieder militärisch in Aktion zu treten. Dabei bekam der Vasallenstatus eine neue Qualität, die Zurückhaltung wie sie noch praktiziert wurde, als es das sozialistische Lager, speziell die DDR gab, war nicht mehr notwendig und es wurde der letzte Rest an eigenem politischen Sein aufgegeben. Heute verfolgt die Bundesregierung eigentlich nur noch die Interessen der USA, dem wird alles geopfert, vor allem einstige wirtschaftliche Stärken. Der dafür notwendige Untertannengeist wird von den meisten Parteien im Bundestag praktiziert, insbesondere von jenen, welche lange schon dort vertreten.
Nun wurde gewählt, in Thüringen und Sachsen, die Medien berichten, urteilen, dichten und orakeln, was könnte sein, was wird sein, was ist …, was für ein Mist. Viel habe ich nicht vernommen, nur das die Ergebnisse nicht so beglückend, denn es haben gewonnen, Partien, welche von den alten Parteien nicht gern willkommen.
Im Radio war zu hören, mehr zufällig als gewollt, dass in Sachsen das Wahlergebnis korrigiert wurde, zu Gunsten der SPD und der Grünen, also zweier eindeutig rechter Parteien und zu Ungunsten der AfD einer Mitte-Rechts-Partei, welche durch diesen Akt der Korrektur keine Sperrminorität im Parlament haben wird. Also die anderen Parteien, so sie sich denn einig, …, ach was die nicht alles könnten, wenn sie den wollten.
Trie, Tra, Trallala, die Teelichthalter sind wieder da …
Sie beten für den Frieden und haben den Krieg im Sinn. Sie “singen für die Demokratie” und folgen ihren Vorsängern in die Diktatur. Sie propagieren “nie wieder ist jetzt” * und hetzen gegen Andersdenkende. Sie lassen sich führen, indem sie sich verführen lassen und mit der Kerze in der Hand im festen Glauben die Ketzer hassen.
Am 05.03.2024 ist in der MZ auf Seite 13 zu lesen, dass Menschen sich versammelten, 100 sollen es gewesen sein, um für die Demokratie zu singen. Das Motto ist nicht Soli Deo Gloria, auch wenn die Teilnehmer den Vorgaben ihrer Herren folgen, sondern “Nie wieder ist jetzt! Singen für unsere Demokratie„. Was allerdings für eine Demokratie gemeint ist, außer das es “unsere” sein soll, ist nicht zu erfahren. Nur als vor Jahren mittels Politik der Pandemie die bürgerliche Demokratie in unserem Land extrem geschleift wurde, haben die Singenden wahrscheinlich nicht wahrgenommen, oder gar ein anderes Lied gesungen und jene verurteilt, welche für den Erhalt demokratischer Rechte auf die Straße gegangen.