… in dem sie zumindest einem Galilei gleich widerrufen.

Ein Beitrag wurde geteilt und es geht um Hexenjagd, ein Hexer und eine Hexe wurden ausgemacht, diese haben ein Buch geschrieben, welches durchaus populär und in diesem Buch auch ihr Wissen offenbart, da dieses eine wissenschaftlichen Anspruch hat, gehört es auf den Scheiterhaufen. Allerdings muss zuvor geklagt werden, damit die Inquisition ihr Werk beginnen kann. So die Klage erhoben, institutionell zum Schein wissenschaftlich begründet, beginnt die Vernehmung mittels diverser Unterstellungen, auch in dem sich vorgeblich wissenschaftlich distanziert, mit der Forderung, dass die Beklagten diese beweisen müssen, in dem sie zumindest einem Galilei gleich widerrufen. So der Beitrag geteilt, gab es die verschiedensten Kommentare, so auch einen von mir:     

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Interessante Gedanken, aber was ist eigentlich ein Medienmensch?

Medien und solche die es sind, gibt es etliche, sie werden gebraucht und auch missbraucht, sie haben einem Zweck zu dienen und regen gelegentlich zum Nachdenken an, wie zum Beispiel auf Facebook gefunden. Interessante Gedanken, welche folgenden Kommentar meinerseits angeregt: 

Interessante Gedanken, aber was ist eigentlich ein Medienmensch?

Medien, was so alles Medien sind, Massenmedien zum Beispiel und ein Medium ist ein Vermittler, allerdings ist durchaus die Frage berechtigt, wessen Geistes Kind es, sie oder er ist/sind.

Ein Menschen, welcher vermeintlicher Weise ein Medium, also Vermittler ist, gut, aber ein Medienmensch? Durch die Medien gezeugt, die Medien zeugend, Medien ein Produkt menschlichen Seins, sicher, Mensch Produkt der Medien? Ja was Medien auch immer zu vermitteln haben, oder ist es das Medium, welches vermittelt und so zum Beispiel der Massenmanipulation dienlich, die Medien ein Mittel zum Zweck? Die herrschende Ideologie ist immer die Ideologie der Herrschenden und das bekanntlich unabhängig davon, welche Mittel zur Vermittlung dieser Ideologie genutzt werden. Was ist aber der Medienmensch? Jener, welcher Medien gestaltet, wenn diese als Form und Mittel der Vermittlung gesehen werden, gibt ja auch den Beruf des Mediengestalters, aber der Medienmensch? 

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Der rückwärts kriechende Fortschritt ist nicht zu leugnen.

Geteilt wird viel und viel wird berichtet, interessant genannte Zahlen ins Verhältnis zu setzen, das nicht nur im Zusammenhang mit einem Virus. Folgender Kommentar liegt Tage zurück, geschrieben zu einem Beitrag, welcher so nicht mehr zu finden, da die Seite fortlaufend aktualisiert wird. Und so ist jüngst von einem erheblichen Anstieg von Infektionen zu erfahren, 2100 soll es sein, aber infiziert ist nicht gleich krank und 2100 von über 83 Millionen ist immer noch verschwindend gering. Blättert man etwas weiter nach unten, so findet sich eine Übersicht zu den Bundesländern und wenn berücksichtigt wird, dass diese Pandemie ja nun schon weit über ein halbes Jahr sich austobt, ist durchaus angebracht die genannten absoluten Zahlen auch einmal ins Verhältnis zur vergangenen Zeit zu setzen.

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Ein registrierter Impfstoff, lang ersehnt und nun?

Ein Impfstoff wurde registriert, nur wird von hiesiger Politik und Medienlandschaft kritisiert und gemäkelt, in Frage gestellt und gemeckert, kommt doch der Impfstoff nicht daher, woher er her kommen sollte, von westlichen Instituten und Pharmakonzernen. Und so ist es relativ unwahrscheinlich einen objektiven Bericht über dieses Ereignis in den hiesigen Medien zu finden. Eher wird aus einer Registrierung eine Zulassung gemacht, was nicht unbedingt das selbe ist und damit unterstellt, dass der Impfstoff schon zugelassen wäre, ohne die letzte Testphase zu durchlaufen.

Wie auch, würde eine positive Positionierung mit der beständigen Betonung der Notwendigkeit das Volk zu impfen zusammengebracht, wäre der Schluss naheliegend, den russischen Impfstoff zu erwerben, was für die ansonsten gern geförderten Pharmakonzerne im Westen nicht wünschenswert. Also egal wie gut der russische Impfstoff auch sein möge, er entspricht nicht den westlichen Vorstellungen von einem Impfstoff gegen das Pandemie begründende Virus, da westliche Pharmakonzerne in ihrem Gewinnstreben bei Einsatz des russischen Impfstoff beschnitten werden. 

So zeugt die Umgangsweise mit der Nachricht von der Registrierung (medial hierzulande Zulassung) des russischen Impfstoff von den eigentlichen Hintergründen westlicher Politik im Umgang mit einem Virus. Weiterlesen „Ein registrierter Impfstoff, lang ersehnt und nun?“

Heute ist der 13. August 2020 …

Heute ist der 13. August 2020 und es infizierten sich wieder mehr Menschen, so dass diese Erfolgsmeldung die Schlagzeilen in der örtlich regionalen Presse bestimmt. Auf der ersten Seite der MZ ist zu lesen, „PANDEMIE RKI: Partys sind oft die Ursache, Zahl der Infektionen steigt deutlich an“. Und zwar so deutlich, dass dieses mit der Zahl der festgestellten  Neuinfektionen von Mittwoch untermauert wird. Immerhin waren das 1.226 Fälle bundesweit. Schon enorm, bei nur etwas über 83. Millionen Einwohner immerhin ein Anteil von 0,0015 % (großzügig aufgerundet) der Bevölkerung. Und soweit mir bekannt, ist ein Infizierter nicht zwangsläufig ein Erkrankter und von letzteren ist eigentlich so gut wie keine Rede. Der Aussagen entsprechend werden infizierte allerdings als erkrankte assoziiert. Weiterlesen „Heute ist der 13. August 2020 …“

Oder hätte, könnte, wenn und aber? Handelt es sich etwa um einen Schauprozess?

Die MZ berichtet über den Prozess vom Anschlag in Halle regelmäßig und so findet sich heute ein Beitrag im Internet, welcher überschrieben mit: “Neue Termine Kommt das Urteil zum Anschlag von Halle erst im November?”

Interessante Frage und wann kommt das Urteil zu den Morden desselben Täters, in Folge des gescheiterten Anschlages? Und da der Beitrag von der Zeitung auf Facebook geteilt, schrieb ich folgenden Kommentar: 

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Bilderstürmerei, ein oft praktiziertes Mittel politischer Willensbekundung?

Einen Beitrag hatte ich gelesen, in der Zeitung, Druckausgabe, allerdings fand ich einen Verweis auf diesen Beitrag auch auf der Facebook-Seite der entsprechenden Zeitung und so machte ich mir folgende Gedanken für einen Kommentar, als Kommentar sind diese Gedanken allerdings von mir stark gekürzt worden. Es geht um Bilderstürmerei, eine gegenwärtig übliche Praxis politischer Auseinandersetzung, besonders im Zusammenhang mit a-historischer Betrachtungsweise und emotionaler Motivation.
Es ist schon interessant, aber nicht neu und leider alles andere als außergewöhnlich, Bilderstürmerei ist ein oft praktiziertes Mittel um politischen Willen auszudrücken. Da sind Wahlplakate nicht die einzigen Gegenstände, an welchen sich vergangen wird, in diesem Fall vielleicht auf Grund mangelnder Möglichkeit sich mit den Kandidaten direkt auseinanderzusetzen. Oder auch auf Grund der Erfahrung, dass eine solche Auseinandersetzung nicht viel bewirkt und/oder Mensch wie jüngst häufig zu beobachten politischer Willkür ausgesetzt ist. Leider leben wir in einer Gesellschaft in welcher Bildung schwindet und mit der Bildung schwindet meistens auch die Demokratie und demokratische Gepflogenheiten, sowie Rituale verlieren an Bedeutung. Und so ist Bilderstürmerei nicht ungewöhnlich, meist verbunden mit einer a-historischen Betrachtungsweise. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nicht nur an von herrschender Politik motivierten “Orgien” von Straßenumbenennungen in jüngerer Vergangenheit diesen Landes, dem Schleifen von Denkmalen, der Zerstörung von Erinnerungsstätten usw. usf., also staatlich geförderter Bilderstürmerei. Vom Staat selbst wurde Bilderstürmerei in der Vergangenheit als politisches Mittel propagiert und praktiziert, sich nun darüber zu wundern, dass dieses Verhalten als Mittel der politischen Auseinandersetzung Nachahmung erfährt, ist eigentlich nur Heuchelei, oder sind sich Politiker in diesem Land der Folgen ihrer Taten nicht bewusst?

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Gedanke eines „Tagelöhners“ zum Tag.

Heute wird oft gemeint, dass es keine Tagelöhner hierzulande mehr gebe, aber das ist ein Irrtum, meistens werden diese als Selbstständige bezeichnet, sind allerdings gezwungen ihre Arbeitskraft je nach Nachfrage Stunden- oder auch Tageweise zu verkaufen. Die gegenwärtige Situation ist für viele von ihnen mit verheerenden, existenziellen Folgen verbunden. Zu ihnen gehören verschiedene Dienstleister, Handwerker, aber auch künstlerisch, kulturell tätige Menschen.
Gestern wurde ich auf einen interessanten Text aufmerksam gemacht, er ist interessant, regt zum Nachdenken an und es hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Heute musste ich anderen Ortes etwas warten und vertrieb mir die Zeit in dem ich folgendes Memo in mein Telefon tippte:
Was ist politisch korrekt? Eine interessante Frage und vor allem aktuell. Anständig soll sich Mensch verhalten und nicht anstößig, nur was ist anständig und was anstößig und bedarf es nicht oft des Anstoßes um zum Beispiel etwas zu verändern? Ohne Anstoß keine Veränderung, ohne Veränderung keine Entwicklung und wie werden Erkenntnisse gewonnen?
Der Ruf nach politischer Korrektheit erschallt in der Regel am lautesten, wenn erkannter Weise etwas verändert werden müsste, aber dieses von den Vertretern, und der durch diese vertretenen, nicht gewollt ist. In solchen Fällen ist es üblich die Form zum Inhalt zu erklären und zur politischen Korrektheit zu ermahnen.
Allerdings lasse deinem Gegner bestimmen mit welchen Waffen du kämpfst, und du hast verloren! Quintessenz aus 1 Samuel 17

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Ein Versuch zur Privatisierung des Rassismus?

Es beginnt im Privaten, immer und überall und alles und immer wieder und was da beginnt sollte da auch enden, oder zumindest den Anfang vom Ende habe. So gesehen ist die Gesellschaft aus dem Schneider, denn wenn es im privaten (einzelnen) nicht beginnt, wird es im großen (gesellschaftlichen) und ganzen (gemeinschaftlichen) nicht klappen. In diesem Sinne geht es in einem Beitrag um Rassismus, mit dessen Hilfe eine Hintertür geöffnet wird, um Proteste gegen die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen im Zusammenhang mit einem Virus zu diskreditieren. Der Beitrag wurde auf der Facebookseite eines Propaganda-Institutes des Landes Sachsen-Anhalt verlinkt, wo ich folgenden Kommentar hinterlassen:   

Rassismus ist ein gesellschaftliches Problem und es ist auch nur gesellschaftlich zu lösen, nicht privat, auch wenn das Privateigentum in dieser Gesellschaft dominiert!  

Die privatisierung des Rassismus?  Weiterlesen „Ein Versuch zur Privatisierung des Rassismus?“

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, …

Auf der Facebookseite der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, ein landeseigenes Propagandainstitut, fand ich einen Beitrag verlinkt, welcher sich mit der Kritik eines Landesbischofs an einen “DDR Vergleich zu Religionsfreiheit”, im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Viruskrise beschäftigt, welcher nach Aussagen des Landesbischofs daneben sei.

Nun ist mir ein solcher Vergleich noch nicht zu Ohren gekommen, allerdings durchaus verständlich, wird doch heutzutage gern verglichen, ob es passt oder nicht, ein Vergleich lohnt sich immer, unterstellt er doch zumindest einen Schimmer Alternative, zu hinterfragen bleibt allerdings der Sinn und festzustellen, wer, in welchem Zusammenhang und in wessen Interesse einen solchen Vergleich angestellt. Das Thema Religionsfreiheit ist sicher interessant, allerdings in Verbindung mit der gegenwärtigen Viruskrise, welche taugt die aktuelle Wirtschaftskrise zu verschleiern und dazu noch eine Krise der herrschenden Politik in diesem Land offenbart, zumindest fragwürdig. 

Über die Rolle und Bedeutung der Kirchen im Staat, einst und heute und überhaupt, auch im Zusammenhang mit den gegenwärtigen Krisen, nachzudenken macht Sinn. Insbesondere weil auch innerhalb der Religionsgemeinschaften die Standpunkte zur gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation sehr verschieden sind.  

Und so schrieb ich zum Beitrag folgenden Kommentar, wobei der Text zwischen den Sternchen* im Kommentar nicht veröffentlicht:  Weiterlesen „Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, …“