6. Magdeburger Friedensfestival

Das 6. Magdeburger Friedensfestival findet vom 5. bis 7. September 2025 am Salbker See statt.

Programm und Eintrittskarten und weiter Informationen: hier!

Dem Link folgend, ist unter anderem zu lesen:

Lasst uns „friedenstüchtig“ werden!

Das Magdeburger Friedensfestival dient dem Austausch und der Vernetzung aller, die sich gegen Kriege und für ein friedliches Miteinander einsetzen wollen.

Als Teil der Menschheitsfamilie verstehen wir das gezielte Töten als Widerspruch in sich.

Im derzeitigen Politik- und Wirtschaftssystem, in dem elitäre Minderheiten immer mehr Profit zu Lasten der Mehrheit anhäufen, steht ein friedliches Miteinander nicht mehr im Vordergrund.

Um gesellschaftliche Veränderungen zu erwirken, muss sich das Bewusstsein der Mehrheit, hin zu einer friedlichen Welt, verändern. Deshalb kommen wir zusammen.

Übernommen: klick.

Fähnchen schwenkend auf Kriegskurs lenken?

Nun wurde beschlossen, auch in Quedlinburg, dass Fähnchen zu schwenken sind, nun ja, weniger zu schwenken, als eher mit Fahnen zu beflaggen. Es soll „in der Stadt Flagge gezeigt werden“, so der MZ von heute (01.07.2025, Seite 13.) zu entnehmen. „Konkret geht es um Dienstgebäude bzw. Verwaltungsstandorte und Schulen, die in Trägerschaft der Stadt sind.“ Und welche Fahnen aufzuziehen, ist auch zu erfahren, denn „vor ihnen sollen, so beantragt die CDU-Fraktion, künftig ganzjährig die schwarz-rot-goldene Nationalflagge und die Europaflagge wehen.“ Gloria, Halleluja, die Kriegs-Treiber-Partei gibt vor, hinter welchen Flaggen in zukünftige Kriege zu marschieren ist.

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Der Zweifrontenkrieg gegen …, ein übernommener Text.

Darf es eine Front mehr sein? Ein Imperium schlägt sich selbst, eine weiterer Kriegsschauplatz wurde eröffnet und historische Parallelen drängen sich auf. Einen interessanten Text von Klaus Linder habe ich auf Facebook gefunden und werde ihn mit Genehmigung des Autor wiedergeben. Treffend Formuliert und Klassifiziert.

Der Zweifrontenkrieg gegen Rußland und China war für die USA – den „realen USA-Imperialismus im 21. Jahrhundert“, nicht seinen metaphysisch-utopischen Traum von sich selber – ein Ding der Unmöglichkeit. Schon ihr Einfrontenkrieg gegen Rußland war zur Niederlage verurteilt, wie die Chronik der SMO an jedem Tag in tausend Details zeigt. Das Ergebnis des USA-Kriegs gegen Rußland war die strategische Niederlage der USA, nicht Rußlands. Mit dem Amtsantritt Trumps war der Moment gekommen, da nur noch die Kapitulation und der Austritt aus diesem Krieg zu vollziehen war, sofort, unter welchem „gesichtswahrenden“ Brimborium nach außen auch immer. Trumps durchgängige Zweideutigkeit – die gegenüber der 100-prozentigen Entschlossenheit seiner Vorgänger zur Zerstörung Rußlands schon ein Fortschritt war – ließ auch zunächst Anhaltspunkte, Spielräume, Gelegenheiten offen, den NATO-Krieg, wie angekündigt, zu beenden. Stattdessen verzögerte die Trump-Regierung bis heute die Kapitulation. Seither ist es Trumps Krieg, entgegen allen Beteuerungen, daß es der von Biden sei (was schon deshalb hinkt, weil es eine erste Amtszeit Trumps gab, in der Banderastan im Hintergrund kontinuierlich aufgerüstet und trainiert wurde), so wie der Vietnamkrieg am Ende Nixons Krieg war, und nicht Johnsons.

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Wahlkampf, Wahlkampf, Wahlkampf … immer weiter …

Wahlkampf, Wahlkampf, Wahlkampf, die neue Bundesregierung ist noch nicht im Amt, die Prognosen für die vermeintlichen Wahlsieger gehen in den Keller und der ausgemachte Antipode gewinnt an Zuspruch. So zumindest die aktuellen Prognosen und es wird gefährlich, ehrlich, wird verkündet, denn es ist die reine Sünde, die da auferstanden, schöpferisch aus dem Sumpf vermeintlicher Alternativen. Und so werden werbewirksame Geschütze in Stellung gebracht und der Antipode zum Retter gemacht, indem er auf die allgemeine Stufe herrschaftlicher Politik in unserem Land gehoben wird. Und so verkündet der Verfassungsschutz, die AfD ist rechtsextrem, zumindest in ihren Bestrebungen.

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Gedanken zu Politik und Erinnerung, der Kampf für den Frieden braucht jeden!

Gestern (06.05.2025) früh wurde folgender Beitrag geschrieben und auf einem Spaziergang am Vormittag kam ich an einem Fernseher vorbei, in welchen die Bundestagssitzung zur Wahl des neuen Bundeskanzlers übertragen wurde. Auch wenn ich dergleichen Sendungen im allgemeinen nicht schaue, kam doch Neugierde auf, was so geschehen würde. Die Abstimmung muss da schon gewesen sein und so gab es Berichte zum in den Krieg treibenden zukünftigen Bundeskanzler und eine Menge Geschwafel zu dessen Wahl, zum Prozedere der Wahl, sowie eine Menge Lobhudelei die zukünftige Regierung betreffend. Auch wurden sogenannte Oppositionelle befragt, jemand von den Grünen durfte seine Meinung kundtun. Dann kam etwas Unruhe auf und die Vermutung wurde geäußert, ohne das das Ergebnis der Wahl verkündet, dass der Kandidat der CDU es wohl nicht geschafft hat. Kurze Zeit später wurde dieses offiziell bestätigt und ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen, im Bewusstsein das der Kanzler gewählt werden wird. Aber allein schon die Tatsachen, dass es nicht wie geplant funktioniert hat, war es wert und ist ein Zeichen für den Niedergang des gesellschaftlichen Systems in der Bundesrepublik.

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Verdrehte Welt?

So viel,

so oft,

nicht unverhofft,

es sind die Kerzenhalter,

welche demonstrieren,

bevor sie in den Krieg marschieren,

das ist des Vorgangs Werdegang

und sie werden die Rechten sehen,

wenn sie morgens vor dem Spiegel stehen

und sich sagen,

links ist schön.

Anmerkung:

Der metaphysische Kreislauf* des rechts-links-Schemas beschleunigt sich, längst geht es nur noch um Gut und Schlecht, soziale Aspekte spielen kaum bis keine Rolle mehr, politische Ambitionen werden mit der Keule ausgerichtet und letztlich sind es die guten Rechten, welche gegen die schlechten Rechten antreten, nachdem diese sich einen linken Heiligenschein aufgesetzt. Das ist in der deutschen Geschichte nicht neu, nannten die deutschen Faschisten ihre Partei irreführend NSDAP – Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. In dieser Tradition und westlicher Manier, wurden Faschisten nach dem Krieg in der BRD gern als Nazis bezeichnet, die einstige Tarnung zur Verharmlosung und Ablenkung vom eigentlichen Wesen des Faschismus übernehmend.

Der Begriff ist geblieben, allerdings geläutert und als schlecht erkannt, wird alles als schlecht erkannte oft heute so genannt. Die Irreführung beibehaltend, selbst wenn die Vorzeichen gewechselt, wird heute diese Bezeichnung auf politische Gegner allgemein und undifferenziert angewandt und damit der Faschismus verharmlost, welche in seiner neuen Erscheinungsform oft nicht erkannt.

Dabei waren die deutschen Faschisten weder national, noch sozial und die Interessen der Arbeiterklasse haben sie ebenfalls nicht vertreten, ganz im Gegenteil, sie waren die Interessenvertreter und -umsetzer der reaktionärsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals. Und wenn sich heute in der Welt umgeschaut wird, ist gut zu erkennen, wer diese Interessen am intensivsten Umsetzt, vor allen auch in ihrer destruktiven Form.

Wiedergefundenes Gedicht.


Vorgedanke: Der Titel entspricht der Zeit der Entstehung des Gedichtes, er war den damaligen Verhältnissen und Ereignissen geschuldet. Das Land stand damals an der Schwelle wiederauflebender praktischer kriegerischer Tätigkeit gegenüber anderen Ländern. Der Imperialismus war nun wieder in der Lage, auch in der Bundesrepublik, offen Gesicht zu zeigen, sein Wesen zu offenbaren und sich in seiner Form rücksichtslos zu entfalten. Seit damals wurde diese Entwicklung fortgesetzt, heute könnte das Gedicht „Kriegstüchtigkeit“ genannt werden.

Es ist schon einige Zeit her, die Besatzung der neuen Bundesländer war noch nicht alt und die Bundesrepublik schickte die ersten Soldaten in einen Auslandseinsatz. Der Antipode DDR war Geschichte und mit ihm auch der erste Friedensstaat auf deutschen Boden. Nun war man wieder wer in der alten BRD, als Vasall der USA und versuchte zumindest im Weltgeschehen auch wieder militärisch in Aktion zu treten. Dabei bekam der Vasallenstatus eine neue Qualität, die Zurückhaltung wie sie noch praktiziert wurde, als es das sozialistische Lager, speziell die DDR gab, war nicht mehr notwendig und es wurde der letzte Rest an eigenem politischen Sein aufgegeben. Heute verfolgt die Bundesregierung eigentlich nur noch die Interessen der USA, dem wird alles geopfert, vor allem einstige wirtschaftliche Stärken. Der dafür notwendige Untertannengeist wird von den meisten Parteien im Bundestag praktiziert, insbesondere von jenen, welche lange schon dort vertreten.

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Einen Text übernommen, es ist eine interessante Darstellung, welche zum Nachdenken anregte.

Am 03.10.2024 fand eine Veranstaltung in Berlin statt, es ist der Tag der deutschen Einheit, offizieller Feiertag, doch eigentlich feiert sich an diesem Tag die Besatzungsmacht, denn nach wie vor ist das Land zweigeteilt. Es gibt den Vasallenstaat BRD und den besetzten Osten des Landes, wo es einst eine deutsche demokratische Republik gab. Diese hörte auf zu existieren, übrig blieb eine geteilte Bundesrepublik.

Im Zuge der Besetzung wurden alle wichtigen Positionen im gesellschaftlichen Überbau, in Bildung, Verwaltung, etc. und in der Wirtschaft, von westlichen, bundesdeutschen Lakaien übernommen. Diese waren oft schlecht für ihre neue Tätigkeit qualifiziert, was nicht so wichtig, viel wichtiger war ihre Funktionalität und ihre nicht vorhandene Verbundenheit mit den Eingeborenen. So ist es gelungen die besetzten Gebiete in einem beispiellosen Tempo zu deindustrialisieren und mit westlicher Unkunst, Bildungsarmut, kurz geschrieben, mit Wohlstandsverwahrlosung zu überziehen.

Doch der Untergang der DDR, so dramatisch dieser auch gewesen ist, beschleunigte letztlich den Untergang des bundesdeutschen, imperialistischen Systems enorm. Die bloße Existenz der DDR hatte den Niedergang in der Bundesrepublik gebremst, da der sozialistische deutsche Staat keine Alternative für die Menschen in der BRD sein durfte und somit nicht nur dem bundesdeutschen Kapital zu erheblichen Zugeständnissen den Menschen, speziell der Arbeiterklasse, gegenüber zwang. Die DDR war noch nicht richtig Geschichte, als schon begonnen wurde Errungenschaften nach und nach abzubauen, es setzte eine Orgie der Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums zu Gunsten der Monopole und ein damit verbundener sozialer Kahlschlag ein, welcher bis heute fortgesetzt wird. Zudem war mit der DDR der erste deutsche Friedensstaat vergangen, das sozialistische Lager hörte auf zu existieren und damit jene Kraft, welche zumindest in Europa, aber auch drüber hinaus, Frieden seit dem zweiten Weltkrieg gesichert hat. Und so wurden wieder Kriege auch von der Bundesrepublik intensiv vorbereitet und geführt, in Europa zum Beispiel gegen Jugoslawien. Später wurde die Achse des Bösen entwickelt und ausgemachte Feinde unter fadenscheinigen Gründen angegriffen. Mit dem Untergang des Sozialismus in Europa gab es wieder eine ganze Welt aufzuteilen, diese Aufteilung ist allerdings abgeschlossen, so weit sie für die imperialistischen Staaten unter Führung des US-Imperialismus möglich gewesen und nun geht es um die Neuaufteilung der noch vorhandenen Einflussgebiete. Die damit verbundenen Auseinandersetzungen sind im vollen Gang und werden gegenwärtig verschärft.

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Dialektik – eine Methode der Erkenntnis verpflichtet.

Eine interessanter und treffender Gedanke, eigentlich mehrere Gedanken, welche die meisten Menschen hierzulande aber scheinbar nicht in der Lage nachzuvollziehen. Liegt vielleicht auch daran, dass philosophisch betrachtet, die wenigsten Menschen in diesem Land Materialisten sind, sondern dem Idealismus anhängen und da insbesondere dem weit verbreiteten, gepflegten und gehegten subjektiven Idealismus, welcher im Irrationalismus gipfelt. Auch in diesem Zusammenhang sind die Westdeutschen, also die Alt-BRD-Bürger, den Neu-BRD-Bürgern, insbesondere den einstigen DDR-Bürgern, weit voraus, sie wurden auch in diesem Zusammenhang 40 Jahre länger indoktriniert, geistig infiltriert, um nicht zu sagen geistig manipuliert. So das im Osten zumindest noch weltanschaulich, materialistisch begründete Gedanken existieren. Auch wenn nicht wenige DDR-sozialisierte die Grundlagen der Philosophie nur oberflächlich aufnahmen, so haben die Meisten doch verinnerlicht, dass man die Welt dialektisch betrachten und alles im Zusammenhang sehen sollte. Diese heute noch vorhandene Erfahrung aus der DDR zeigt sich gegenwärtig ganz praktisch in der Politik, insbesondere in den jüngsten Wahlergebnissen, gewonnen haben jene Parteien, welche medial wirksam und für Frieden mit Russland eintreten, wie das Bündnis Wagenknecht und die AfD. Obwohl seit 1990 auch die Ostdeutschen vermehrt mittels geistiger Manipulation sich eine Meinung* bilden, sind sie trotzdem noch nicht so anfällig für metaphysisches Denken wie die Alt-BRD-Bürger, welche oft nichts anderes kennengelernt haben. Aber genauso wie es Neu-BRD-Bürger gibt, welche empfänglich für metaphysische Kreisläufe* und die Manifestation absoluter Gegensätze, gibt es Alt-BRD-Bürger welche nicht nur der Dialektik zugeneigt, sondern diese sogar praktizieren.

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