Quedlinburger Weihnachtsmarkt 2021

Mit G1, 2, nicht 3 und Affenschal im Winter,

Glühwein durch den Strohhalm lutschen,

auf der Wurstpelle ausrutschen,

an den Gittern stehen die Bäume,

mit gigantisch Zwischenräume,

wo die Hirne abgegeben,

und die Spaltung wird vollzogen,

kommt der Weihnachtsmann sodann,

mit der großen Liebe an,

läutet ein das Fest der Lüge,

das Megafon gibt an den Ton,

im Affenschalbetriebe.

Hören.

Angst ist der Profiteure Hoffnungsschimmer! 

Die Gehirnwäsche ist im vollem Gang, 

geistige Manipulation wurde es einst genannt, 

heute wäre es böse, 

Wahres im Reich der Meinungsfreiheit zu behaupten, 

wenn in erster Linie an die Gefühlswelt der Menschen appelliert 

und emotionalisiert der Glaube an die Viralen-Verkündigungen eingefordert.

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Aber es funktioniert, 

ein großer Teil des Volkes marschiert 

und weil dieser Teil marschiert, 

verlangt er von den anderen, 

dass diese ebenfalls marschieren, 

damit sie kapieren? 

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Oder auch nicht, 

es hat Gewicht, 

was in die Waagschale geworfen, 

selbst wenn es eine Daunenfeder, 

wenn auf der Gegenseite wenig vorhanden 

und die Waagschale manipuliert.

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Die Waagschale, 

an der Unterseite mit emotionalen Gewichten beschwert,

damit diese nicht erkannt, 

wird verhüllt mit grausig, schrecklich, schönen Bildern, 

Emotionen weckend, 

Realität verstecken.

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So den Verstand zur Ruhe gebettet, 

wird gewettet, 

was nun wirklich gerettet, 

was zu retten sei,

der Profit der Milliardäre, 

oder des gesunden Menschen sein Verstand?

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So wird weiter manipuliert, 

bis auch der letzte Gefahr kapiert, 

die Angst als Hoffnungsschimmer, 

völlig egal vor was auch immer, 

ob nun Virus, Klima, Natur, Vernunft,

die Angst ist der Profiteure Hoffnungsschimmer!   

Was das Kind braucht, was braucht das Kind?

Auf Facebook wurde ein Bild geteilt, welches reichlich diskutiert und kommentiert. Ich habe folgendes Gedicht geschrieben und bis jetzt ist es auch noch beim Bild geblieben.

An die Kinder

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Lesen und schreiben,

last es lieber bleiben,

lernt lieber Testen,

das ist für euch am besten.

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Multiplizieren und dividieren,

müsst ihr nicht kapieren,

versteht wie es mit dem Virus geht,

für eure Bildung ist es längst zu spät!

.

Lernt hören und gehorchen,

seid folgsam und versteht,

dass alles nur zu eurem Besten,

wenn ihr hinter der Trommel geht. 

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Lernt lieber nicht nachdenken,

so kann man euch besser lenken

und ohne nach-zu-denken,

in eure Zukunft schwenken.

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Freut euch der bunten Bilder,

reden ist Silber

und Gold ist das Schweigen,

… der Lämmer!

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Heroischer Kampf – der Spatz –

Es sitzt ein Spatz auf der Dachrinne eines Hauses und scheißt runter, es gibt einen Fleck auf dem Gehweg und wenn da gerade ein Mensch lang gegangen, als der Vogel geschissen und der Schiss den Menschen getroffen, ist das gefährlich, könnten sich doch Keime im Kot befinden, welche den Menschen erkranken lassen. In jedem Fall wurde er beschmutzt. Also der Vogel muss weg!

Verscheuchen nutzt nicht viel, der kommt wieder, also vernichten! Und so wird beratschlagt wie man dem Vogeltier zu Leibe rücken kann. Es könnte versucht werden diesen zu fangen, auch ist es möglich die Straße zu sperren, aber wird dadurch das Problem gelöst? Untauglich, der Vogel fliegt woanders hin, wo die Köpfe der Menschen noch frei und verrichtet dort sein Werk. 

Nein der Vogel muss weg und da gegenwärtig neue Kanonen entwickelt, könnten diese gleich am Spatzen ausprobiert werden. Also Kanone in Stellung bringen, laden, zielen auf den Vogel, welcher nach wie vor auf der Dachrinne eines Hauses sitzt und feuer …! Getroffen, nur eine Feder ist geblieben, welche nach dem der Staub sich verzogen hat, langsam auf den Trümmerhaufen des Hauses nieder schwebt. 

Der Spatz ist besiegt, das einzige was zählt und so holt die Kanonen, es gibt noch mehr Spatzen! Macht die Raketen scharf, es kommen die Tauben!

Aktionismus und der Schrei nach Entschleunigung – ein älteres Gedicht

Der Schrei nach Entschleunigung!

 

Initiative  unterstützen,

nur was wird in Frage gestellt?

Rennt, rennt, rennt, rennt,

lasst euch nur nicht aufhalten,

lauft, lauft, lauft,

schaut aber nicht nach unten,

sonst würdet ihr erkennen,

dass ihr auf einem Laufband euch müht,

dessen Geschwindigkeit zunimmt!

Also lauft schneller,

noch schneller

und noch schneller,

denn wenn ihr stehen bleibt,

bleibt das Band nicht stehen,

lauft, lauft, lauft,

euer Ziel immer vor Augen,

es ist nah

und manchmal näher

und wenn es näher kommt,

läuft das Band schneller,

ein Verschnaufen nicht möglich,

das Band läuft,

läuft und läuft,

es hält nicht an,

es bringt das Ziel nicht näher,

lauft, lauft, lauft,

wie die Gertiebenen von Angst zerfressen,

der Hoffnung folgend,

lauft, lauft, lauft!

Die totale Kolonialisierung der Welt gilt es zu bekämpfen,

sie steht vor dem Laufband,

und euer Blick ist drauf gerichtet,

starr,

keine Ablenkung zulassend,

das Elend treibt zum Laufen,

die Welt gilt es zu retten,

vor der Kolonisierung durch das Kapital.

Lauft, lauft, lauft,

vergesst alles,

legt ab was euch das Laufen erschwert,

lauft, lauft, lauft,

das Ziel vor den Augen!

Wenn ihr die Schwerkraft negiert,

könnt ihr euer Ziel erreichen?

Doch selbst wenn ihr euch aller Lasten entledigt,

nackt auf dem Laufband lauft,

ihr werdet schwitzen

und Pfunde verlieren,

ihr lauft, lauf, lauft,

das Ziel vor den Augen,

am Ende des Laufbandes.

Leicht wie Federn,

mehr schwebend als laufend,

den Bodenkontakt minimierend,

dem Ziel entgegen schwebend,

werdet ihr fallen,

entkräfte,

auf das Laufband,

dessen Geschwindigkeit unvermindert zugenommen hat,

so das die Gefallenen vom Ziele weg,

vom Laufband geschleudert werden,

… also lauft lauf, lauft!

Doch zerschmettert die Knochen,

am Ende die Kraft,

das Ziel nicht erreicht,

liegt es in weiter Ferne,

ihr seid erschlafft!

Die Probleme haben sich verschärft,

obwohl ihr gelaufen seid,

und alles gegeben habt,

was ihr geben konntet,

nur eines habt ihr nicht getan,

… das Laufband zu zerstören!

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Hilfspaket?

Am 03.04.2020 fand ich auf Facebook kopiertes Foto eines Hilfspakets und kommentierte es wie folgt:
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Es wurde Hilfe versandt,
Und wenn er dann baumelt,
Von eigener Hand,
Am Stricke verreckt,
Wird als Totenschein,
Ein Antrag auf Hilfe,
In seine Tasche gesteckt!
.
Nachgedanke:
Und auch wenn beständig verkündet, wie viel Hilfe schon geleistet, in dem entsprechende Bescheide nach Antrag verschick und Gelder überwiesen, ist die Zahl jener nicht gering, welche keinen Anspruch haben, da ihre Betriebskosten gering. Allerdings auch diese Menschen müssen ihren Lebensunterhalt bestreiten und so wird ihnen keine andere Wahl gelassen, als sich in den Repressionscirkus staatlicher Ämter, heute verwirrender weise als Agenturen bezeichnet, zu begeben.

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Angst ist eine Triebkraft – Gedanken zum Tag

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ –Tacitus (römischer Historiker)

Angst ist eine Triebkraft, sie wird genutzt um Menschen besser lenken zu können, Angst lähmt, besonders wenn ihr nicht entgegengewirkt, sonder sie noch verstärkt wird. Dieses ist gegenwärtig der Fall und ich konnte in den letzten dreißig Jahren erfahren, wie es um die Angst in diesem Land bestellt ist. In der Bundesrepublik wurde ich mit einem für mich völlig neuen Umgang mit Angst und Ängsten konfrontiert. Ängste wurden und werden sogar potenziert und verbreitet. Relationen völlig verschoben, gar auf dem Kopf gestellt und immer wieder werden neue Säue durchs mediale Dorf getrieben. So wurde der gesunde Menschenverstand vielen Menschen abgewöhnt, die Menschen wurden erzogen Folge zu leisten und es wurde der Glaube in eine selig machende Politik installiert und verfestigt. Politik wurde als etwas über den gesellschaftlichen Verhältnisse stehendes, nicht diesen entspringend und entsprechend, propagiert. So die eigentlichen Machtverhältnisse negierend, wurde die Illusion genährt, dass die gewählten Volksvertreter schon nichts unternehmen werden, was gegen die Interessen ihrer Wähler sei. Und wenn doch, ja dann können bei den nächsten Wahlen ja die Wähler andere Entscheidungen treffen und die einst Gewählten damit strafen, dass sie nicht wieder gewählt werden. Die einzige Strafe welche ein Politiker übrigens zu fürchten hat, egal was er in seinem politischen Amt verbockt.

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ hatte Immanuel Kant einst im Zeitalter der Aufklärung verkündet, heute scheint es nur opportun sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, um nachzudenken was zum Beispiel Politiker vorausgedacht haben und durch die Hofberichterstattung verbreitet wird, allerdings ohne darüber nachzudenken. Kant stellte einst auch fest, dass Freiheit nicht in der Möglichkeit (Wahl) besteht, sondern in der Tat, das ist leider längst Geschichte, heute wird die Freiheit der Wahl gepredigt und hofiert, entweder oder, dafür oder dagegen, gut oder schlecht, ein dazwischen gibt es nicht, sowohl als auch, in manchen Zusammenhängen sogar prägend, wird negiert, entweder Mensch ist Freund und folgt den Vorgaben der politischen Hirten, gelegentlich durch Hofastrologen, oder Wissenschaftler am Hofe untermauert, oder er ist Feind, allein schon wenn er nicht alles schluckt, Fragen stellt, Sinn hinterfragt und ganz gefährlich wird es, wenn die Frage nach dem Nutzen gestellt wird. Weiterlesen „Angst ist eine Triebkraft – Gedanken zum Tag“

“Ein Intellektueller, wie stolz das klingt …

“Ein Intellektueller, wie stolz das klingt und wie gebildet und so ist ein Intellektueller ein Angehöriger der Schicht der Intelligenz, auch wenn er als Prolet seine Arbeitskraft verkaufen muss!? Allerdings ist Bildung das eine und Intelligenz etwas anderes und so manch Intellektueller verfügt zwar über höhere Bildung, aber verfügt er auch über Intelligenz?”, schrieb ich als Kommentar zu einen Beitrag im a-sozialem Netz und dachte nach:

Gelegentlich wird die Bezeichnung Intellektueller auch abwertend verwendet, “oh ein Intellektueller, der weiß was, was er gern kundtut und wir nicht verstehen”, insbesondere wenn Menschen geneigt sind sich über andere zu erheben, ohne allerdings dazu wirklich in der Lage zu sein. Kennzeichnend für diese Intellektuellen ist die Tatsache, dass sie es verstehen, sich so auszudrücken, dass sie eigentlich kaum jemand versteht und in der Regel belehrend daherkommen. Was hingegen auch Ausdruck dafür sein kann, dass sie das betreffende Thema selbst nicht verstanden haben und bei anderen selbiges voraussetzen. Ersteres im Erkenntnisprozesse nicht ungewöhnlich und desto sicherer ein Mensch auf einem Gebiet ist, desto intensiver er sich mit dem Gegenstand der Betrachtung auseinandergesetzt hat, desto klarer und allgemeinverständlich versteht er sich diesbezüglich auszudrücken. Zweites hingegen fördert nicht unbedingt den Erkenntnisprozess, neigt eher zur Dogmatisierung auf einer bestimmten Stufe des Erkenntnisprozesses.  

Laut Wörterbuch ist ein Intellektueller 1.) jemand der wissenschaftlich (oder künstlerisch) gebildet ist und geistig arbeitet und 2.) ein Verstandesmensch, ob dieser allerdings verstanden hat, oder haben muss, bleibt offen. In 1.) spielt die Bildung und die Arbeit eine Rolle, speziell die geistige Arbeit, im 2.)ten Fall wohl der Verstand um welchen sich alles zu drehen scheint. Der Zweite ist dann wohl der Intellektuelle, da allgemein und unkonkret, im ersten Fall handelt es sich eher um Wissenschaftler, Mediziner, Ingenieure, Künstler welche aufgrund ihrer Bildung höher qualifizierte Tätigkeiten ausüben.      

 

Wäre ich doch ein Intellektueller,

ich äße von nur klugen Tellern,

ganz kräftig aus der Mitte raus,

es ist ein wahrer Gaumenschmaus,

doch weh ich komme dem Tellerrand zu nahe,

denn Vernunft ist auch Gefahr,

in einer schönen heilen Welt,

wo Intelligenz vom Tellerande fällt,

gelegentlich mit den Blick auf eine neue Welt!

 

Intellektueller, Intelligenz, ein intelligenter Mensch versteht es, kompliziertes einfach und verständlich auszudrücken, ein Intellektueller versteht es einfaches kompliziert darzustellen!