Was für ein Gerangel, mit dem Fachkräftemangel.

„Arbeit sucht Arbeiter Nur durch Syrer und Polen steigt Beschäftigung im Land“* lautet eine Überschrift in der MZ, es geht um Arbeitskräfte, oder besser um den Mangel an diesen. Die Überschrift selbst ist eigentlich eine Irritation, wie so vieles was sich um die Arbeitskraft dreht. Da wird von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gesprochen und viele Arbeiter glauben das ihnen Arbeit gegeben wird, sind unter Umständen sogar dankbar, gelegentlich sogar selbst wenn das Einkommen zum Leben nicht reicht. Den Arbeitgebern wird gehuldigt, von der Politik, welche eigentlich die ihre ist, obwohl diese ohne Arbeiter nichts wären, ohne Arbeiter geht es nicht und zwar ohne Arbeiter, die über die Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen welche der sogenannte Arbeitgeber dringend benötigt. Wenn es nicht genügend Arbeiter mit entsprechenden Fähig- und Fertigkeiten gibt, wird dieses als Fachkräftemangel bezeichnet. Dabei sollten immer ausreichend Arbeiter zur Verfügung stehen, mehr als gebraucht werden, so das nicht nur eine entsprechende Auswahl besteht, sonder unter den Arbeiter gleicher Qualifikation die zur Beherrschung der Arbeiter als Klasse notwendige Konkurrenz vorhanden. Und bei allen verbreiteten Illusionen, kein sogenannter Arbeitgeber wird mehr Arbeitnehmer beschäftigen als er benötigt, allerdings auch nicht weniger. Es ist der Handel mit der Arbeitskraft, welcher in den Mittelpunkt zu stellen ist, also eine Geschäftsbeziehung, kein gnädiges geben und dankbares nehmen, sondern ein knallhartes Geschäft, in welchem wie üblich jede Ware gleicher Qualität in Konkurrenz zu seines Gleichen steht.

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Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und die Medien berichten und dichten, …

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und die Medien berichten und dichten, was gewesen, was sein kann, oder konnte gewesen sein, in der DDR zu diesem Feste. Und so werden irgendwelche vermeidliche Weihnachtsritualte aus der DDR, unter Umständen von der Führung verordnet, gelegentlich nicht nachzuvollziehen, gesucht und gefunden und unumwunden präsentiert, damit auch der letzte kapiert, wie Weihnachten in der DDR begangen, oder auch nicht. Wie der ausgemachte Antichrist gefeiert, das Fest der Christen, zur heiligen Nacht! Die MZ hat solch einen Beitrag geboren und geteilt auf ihrer Facebook-Seite, dort wird er kräftig diskutiert, es werden Kommentare geschrieben, es wird berichtet, vom einen und vom anderen, wie es gewesen, in der DDR zum Weihnachtsfest.
Allerdings genau betrachtet und eigene Erfahrungen zu Grunde legend, war es anders als verkündet und was so erwähnt spielte maximal am Rande eine Rolle, wenn überhaupt, kann sich ein Urteil nur erlauben, wer in der DDR gelebt und miterlebt, wie vielfältig das Weihnachtsfest begangen, ob nun aus weltlich Motivation, oder den religiösen Zopf verlangend.
Überschrieben ist der Beitrag in der MZ mit: „Rückblick 8 Dinge, die Sie garantiert nicht über Weihnachten in der DDR wussten“, festzustellen ist, dass der Autor sich sicher freute etwas zu finden, um es zu verkünden, aber nicht einmal eine Ahnung davon hat, wie es in der DDR gewesen, zum Weihnachtsfest, so gibt er gelegentliche Ausnahmen zum besten!Möchte er damit die Ostdeutschen testen, welche als Bürger der DDR das Weihnachtsfest begannen?
Zum geteiltem Beitrag schrieb ich folgenden Kommentar:

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Was ist Geschichte, wie immer man sie dichte und Zeitzeugen sie beugen?

Alles was es an schlechten in der BRD heute gibt, oder was an verwerflichen aus der Vergangenheit aufgedeckt wird, die Gemüter erregt, muss es auch in der DDR gegeben haben. Jüngstes Thema wieder einmal der Antisemitismus, durch jüngste Ereignisse motiviert, in den verschiedensten Veranstaltungen zelebriert, wird nach dem Antisemitismus in der DDR gesucht und so mancher Zeitzeuge wird auch fündig und verkündet. So jüngst G. Gysi, wie die FAZ zu berichten weis und auf Facebook vom Propagandainstitut des Landes Sachsen-Anhalt verlinkt. Zum verlinkten Beitrag habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Die Weisheiten eines G. Gysi, nun ja, er verdient eben auch sein Geld damit, dass er sich den vorgegebenen Staatsdocktrien anpasst und diese wen nötigt entsprechend interpretiert und verteidigt, so von eigentlichen Problemen und/oder deren Ursachen ablenkt.

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Quedlinburger Befindlichkeiten, oder Besonderheiten, wie auch immer, geht es noch schlimmer?

Quedlinburger Trivialitäten

 

Bildschirmfoto 2019-12-04 21:04 Uhr
Sicher, schlimmer geht es immer, aber am Markt tobte mal wieder …, was tobte da eigentlich, … ach ja, es tobte sich der Quedlinburger Kleingeist aus und zeugt so von der Größe der Stadt!
Zwei Informationen streiten sich, … eigentlich nicht, Informationen können sich nicht streiten, selbst wenn sie gegensätzlich sind, zum streiten braucht es den Menschen und wie so etwas gehen kann, ist auf zwei kurzen Videos im asozialem Netz zu sehen, welche oft geteilt, an den verschiedensten Stellen diskutiert und viel Kopfschütteln auslösten. Eine Stadträtin hat diese kurzen Videos veröffentlicht und damit für reichlich Diskussion gesorgt. Das dabei zwei verschiedene Themen mit einander verknüpft werden, sei hier nur nebenbei bemerkt, hauptsächlich ist es wohl um ein Schild gegangen, welches vermeidlicherweise etwas weit auf dem Marktplatz stand und nun entfernt werden sollte. Jedenfalls vermitteln die Videos einen solchen Eindruck. Dem Verantwortlichen für das Schild hat es nicht gefallen und nicht nur Verbal kämpft er gegen die Wegnahme. Um das Schild gibt es ein regelrechtes Gerangel, welches verbal begleitet.

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Die Bauern haben Protestiert, …

Die Bauern haben Protestiert, einer der größten Proteste die diesem Land in den letzten Jahren, vor allen ein Protest der von den Bauern selbst gestaltet und ihre Interessen in den Mittelpunkt stellte. Reaktionen gab es einige, wobei viele relativ verhalten daher kommen. Da es bei diesen Protesten um eine effektive Gegenwehr gegangen, war eher der Eindruck zu gewinnen, dass da lieber ein Schleier drüber gelegt und am besten ignoriert. Auf Facebook fand ich einen interessanten Beitrag, welcher auch auf einen Beitrag in einer Zeitung verwiesen. Mit Zustimmung des Autor hier der Text:
Hier eine ganz gute Darstellung zu den Bauernprotesten aus der FAZ.
Ein paar freischweifende Assoziationen dazu:
Es ist wohl kein Zweig der kapitalistischen Wirtschaft dermaßen vom ideologischen Schein verhüllt wie die Landwirtschaft.
Es beginnt damit, dass man aus der scheinbaren Abwesenheit großer kapitalistischer Monopole „schließt“, die Landwirtschaft stünde für sich allein und sei nicht Teil der Reproduktionsprozesses der kapitalistischen Wirtschaft. Von da wird übergegangen zur Aussonderung „der Bauern“ als Objektgruppe, deren Produktionsweise angeblich auf ihren subjektiven Präferenzen beruhe.

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Es wurde revolutioniert, sich gewendet und eine Menge Potenzial verschwendet … um heute zu halluzinieren was gesellschaftlicher Fortschritt sein sollte …

Die Ereignisse vor 30 Jahren geben Aktören Grund sich zu erinnern und zu verinnerlichen was geschehen. Da wird gedacht der Veränderungen, die Folge oft allerdings ignoriert, so das die Ursachen für die heutigen gesellschaftlichen Erscheinungen, welche zwar beklagt, aber meist von den Ereignissen 1989/90 abgekoppelt werden. Und so wurde sich auch in Quedlinburg erinnert und diskutiert, ein Podium hat es gegeben und eine Diskussion vielleicht auch, vielleicht wurde sich auch nur gegenseitig beweihräuchert, ich kann es nicht sagen, war nicht dabei gewesen, habe allerdings darüber einen Beitrag in der MZ gelesen, welchen ich auf Facebook wie folgt kommentierte:

Gloria, Halleluja, … geheiligt sei die Einfalt und die Einfältigen, welche sich vor lauter Wenden heute nur noch im Kreise drehen und nicht mitbekommen wohin das alles geführt hat …! Und wenn ein Professor dann noch verkündet, dass das Bildungssystem in der DDR eine „Erziehungsdiktatur“, dann verkennt er völlig gegenwärtige Entwicklungen, welche dank der damaligen Ereignissen auch im Osten vorangetrieben wurden. Heute ist das Bildungssystem eher eine Verziehungsdiktatur, und es gibt nicht wenige Absolventen der 10ten Klasse, welche nach zehn Jahren Schule nicht die Voraussetzungen mitbringen eine Lehre aufzunehmen. Letztlich auch kein Wunder, wenn es in der Bildungshierarchie solche Professoren gibt, welche elementare Zusammenhänge nicht erkennen …, nun ja, kommt dabei raus, wenn „Blitzlichter auf verschiedene Ereignisse“ geworfen werden!

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Umgang mit Faschismus und Faschismustheorie!

Es wird sicher Menschen in diesem Lande geben, welche mit den Begriff Faschismus nicht viel anfangen können, da in den Hauptstrommedien in der Regel von Nazis, oder Nationalsozialismus zu lesen und zu hören ist. Das damit die von den deutschen Faschisten selbst gewählte Verschleierung weiter genutzt wird, ist vielen nicht bewusst. Anders verhielt es sich in der DDR, dort wurde von Faschismus gesprochen, es gab auch eine Definition desselben und die Besonderheiten des Hitlerfaschismus, oder des deutschen Faschismus wurden herausgearbeitet und benannt. Die Auseinandersetzung mit den Faschismus geht weiter, sie ist notwendiger den je, eine klare Positionierung ist wichtig, diese sollte allerdings auch theoretisch fundiert sein.
In folgendem ein übernommener Text, zu diesem aktuellem Thema:
Die westdeutschen Marxisten wurden unter anderem, was die Theorien über den Faschismus betrifft, sehr geprägt durch Reinhard Kühnl. Das war ein seiner Zeit, vor der Konterrevolution, bemerkenswert fortschrittlicher Historiker in der BRD. Er musste, bis er die Professur in Marburg innehatte, übelste Intrigen und Anfeindungen aus seiner überwiegend reaktionär aufgestellten Zunft über sich ergehen lassen, so zum Beispiel von dem „Kollegen“ Ernst Nolte, einem Apologeten der Monopolherrschaft und zu jeder Diffamierung bereiten Antikommunisten.

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„Der Inhalt ist derzeit nicht verfügbar“

Einen Beitrag hatte ich kommentiert, um Stadtführungen in Quedlinburg ist es gegangen und das auf verbotenen Wegen. Im Beitrag selbst wurde nicht nur die Führung kritisiert, welche unter dem Balkon der Beitragschreibenden wendete, sondern Stadtführer im allgemeinen beleidigt, in dem behauptet wurde, dass jener welcher mit diesen Führungen Geld scheffeln würde. Das solches in Quedlinburg nicht möglich ist, wird wohl jeder Stadtführer, jede Stadtführerin in Quedlinburg bestätigen können. Nun wurde fleißig diskutiert und auch offeriert, der Verklagte meldetet sich, die Klagende reagierte, letztlich auch in dem Sie ihren ursprünglichen Beitrag entfernte, so das die ganze Diskussion nun etwas Gegenstandslos dasteht. Ich hatte mich im wirklichem Leben zumindest mit dem Verklagten unterhalten und er schilderte, dass das Vorgehen der Klagenden nicht unbedingt gepflegter Umgangsform entsprach, ihr Mann gar „aus gerastet“ sei. Für diesen Vorgang gab es sicher genügend Zeugend, die Gruppe soll nicht klein gewesen sein und das Geschehen von der Steinbrücke aus zu beobachten. Aber egal wer es gesehen und gehört hat, es ist schon bezeichnend, dass sich mittels Facebook echauffiert wird und das nicht auf der eigenen Seite, sondern auf einer mit viel Publikum. Als die Diskussion dann nicht wunschgemäß verlaufen ist, wurde der gegenständliche Beitrag wieder entfernt. Dabei kann durchaus davon ausgegangen werden, dass diese Diskussion im Sande verlaufen wäre.
Ich habe folgenden Kommentar hinterlassen, welcher Reaktion erfahren, worauf ich eine Antwort nicht schuldig blieb:
T. L. Ist schon interessant, Sie S S-S greifen ein Thema auf, weil Sie anscheint in Ihrer Eitelkeit gekränkt, da eine Gruppe Touristen unter ihrem Balkon gestanden und genauso fadenscheinig wie die Begründung für das Verbot von Mühlgrabenwanderungen ist ihre Argumentation. Letztlich verfallen Sie in eine Blockwartmentalität und geben die Beschützerin einer Verordnung, deren Sinn Sie nicht einmal hinterfragen, nur fadenscheinig verteidigen.

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Wer sich immer nur Wendet, muss sich nicht wundern, wenn er sich nur im Kreis dreht!

Einen Kommentar, welchen ich als gut, weil treffend befunden habe und auf Facebook nicht kommentierte, sondern mit „gefällt mir“ markierte, werde ich unten spiegeln, mit Zustimmung des Autors versteht sich. Das Thema war die Wende 1989/90 im Osten der Republik, der Gegenstand ein Beitrag in der MZ zum Vorhaben eines Denkmals in Form eines Wendebrunnes in Quedlinburg. Allerdings wurde ich mit diesem Thema schon vor einiger Zeit konfrontiert, hatte mich gar mit dem Künstler unterhalten und dann das Ganze wieder vergessen. Der Beitrag in der MZ zeigte, dass das Thema wieder auf der Tagesordnung zu finden ist, der Initiator, sowie seine Unterstützer tätig waren und weiter an der Umsetzung arbeiten. Ein weiterer Beitrag vor wenigen Tagen unterstreicht dieses, lies aber auch die eine und andere Frage nicht offen. Leider konnte ich diesen Beitrag in der Internetausgabe der Zeitung nicht finden.
Interessant ist es, das Thema und vor allem der Begriff Wende, welcher durchaus treffend für die Ereignisse 1989/90 in der DDR, es ging zurück, in längst überwunden geglaubte Verhältnisse. Heutzutage wird dieser Begriff zum Teil sehr inflationär verwendet und alles mögliche gilt es zu wenden, am populärsten ist wohl gegenwärtig die Energiewende, die Klimawende nicht vergessend. Dabei bedeutet sich zu wenden, eigentlich die Richtung zu wechseln und zurück zu gehen. Also Schluss mit gesellschaftlichen Fortschritt, im voranschreiten, sondern zurück, am besten an die Anfänge, wo verkündeter Weise die Welt noch heil war. Dieses Besinnen auf die Vergangenheit, welche auch für fortschreitende Entwicklung notwendig ist, tritt in einer Gesellschaft allerdings am intensivsten auf, wenn sich die Widersprüche in der Gesellschaft zuspitzen und nach Alternativen gesucht, diese aber das gesellschaftliche System selbst nicht in Frage stellen sollen. Also zurück in die schöne alte Zeit, am besten alles Ritter keiner Knecht, so ging es den Menschen sicher nicht schlecht! Die Geschichte wird zur Hure und muss für alle möglichen Ambitionen herhalten, auch wenn sie dafür erst einmal verfälscht wird.

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… einer der größten Steine des Anstoßes …

Am 13.08.1961 wurde einer der größten Steine des Anstoßes für das deutsche Kapital errichtet und damit der Zugang zu einer begehrten, qualitativ hochwertigen und für das Kapital notwendigen Ware erschwert. Das dieses Ereignis, in Verbindung mit diversen Menschenrechten, welche im Kapitalismus ohnehin beständig mit Füßen getreten werden und für die meisten Menschen maximal als formale, aber nicht praktikable Rechte existieren, gebraucht wird, ist nicht neu und so gibt es entsprechende Erwiderungen, auch in dem auf andere Mauern und deren Folgen verwiesen wird. Zu einem solchen Beitrag schrieb ich auf Facebook folgenden Kommentar:

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