Zwei Kommentare, einer der Zensur zum Opfer gefallen.

Heute fanden sich auf der Facebook-Seite der Mitteldeutschen Zeitung zwei Beiträge, zu welchen ich Kommentare geschrieben, der erster Kommentar ist noch zu finden, der zweite ist verschwunden. Daraufhin fragte ich nach, erhielt eine Antwort, welche zwar nicht von den Verantwortlichen, aber eine kurze Antwort wert war. Aber auch dieses ist verschwunden, Zensur sozusagen und wie konnte ich auch wagen, Kritik zu üben und den Gegenstand der Betrachtung nicht zu loben, sondern zu verachten. 

Aber hier der erste Kommentar, es geht ums Testen und Haareschneiden, im verlinkten Beitrag:  

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Gesponsert steht oben drüber und so wird geworben.

Kinder und Jugendliche sollen motiviert werden einen Beruf zu erlernen, was von der Sache her nicht schlecht und so wird entsprechende Werbung auf Facebook veröffentlicht und damit manch Nutzer beglückt. So kam auch ich in den Genuss einer solchen Werbung und habe als Kommentar ein Gedicht hinterlassen, kein lyrisches Meisterwerk, ich gebe es zu, aber durchaus die Voraussetzungen und Ursachen betreffend, welche heute viele Schüler mitbringen, wenn sie die Schule verlassen, welche sie im letzten Jahr immer seltener besuchen durften. 

An die Kinder …

Eine zweite, ähnliche Anzeige war Anlass zu einem etwas anderen Kommentar: 

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Ich hatte einen Kommentar geschrieben, wo ist der Kommentar geblieben?

Die MZ hatte einen Beitrag auf Facebook geteilt, es geht um die Pandemie und um Zahlen, genau um die Infizierten der letzten sieben Tage in Sachsen-Anhalt. Und so wird festgestellt, dass 363 Personen positiv getestet und mittels magischer Zahl der Pandemie ausgedrückt. Das Spiel mit den Zahlen, unter zuhilfenahme der Pandemie-Mathematik, um propagandistisch das Ganze mittel Pandemie-Rhetorik an die Frau und den Mann zu bringen. Es wird schlimmer und das immer, so der propagandistische Konsens medialen Seins. Werden allerdings die Zahlen genommen und in Relation gebracht, zum Beispiel zur Gesamtbevölkerung mittel prozentualen Anteils, oder gar danach gefragt, wie viele Menschen dafür getestet werden mussten, kann es schon problematisch werden, da die allgemeine propagandistische Linie nicht in Frage gestellt werden darf. Das war wohl in meinem Kommentar so und so ist er unumwunden verschwunden. Folgenden Kommentar hatte ich hinterlassen und vielleicht war es ja auch der Link am Ende, welcher unerwünscht, wie dem auch sei, er ist unumwunden von der Seite verschwunden.  

Das muss man sich mal überlegen, 363 Personen positiv getestet, in diesem Land und die sind auch noch über das ganze Land verstreut, das kann nur gefährlich sein, handelt es sich doch um 0,1806% der Bevölkerung des Landes. 

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In der Kürze liegt die Würze, selbst wenn es lange dauert und es wird gemauert!

Zeit vergeht, historisch gesehen sind manche Zeiträume kurz, Erdgeschichtlich ohne Bedeutung, gesellschaftliche betrachtet gelegentlich aber auch lang, je nachdem was zu sehen, wie lange etwas wirkt und was es bewirkt. Nichts desto trotz ist der Mensch ein Gewohnheitstier und normal ist das was er kennt. Auf Facebook fand sich folgende konterkarierende Aussage: “nach geologischen Maßstäben ist der Lockdown immer noch kurz.” Und da in der Kürze manche Würze liegen soll, habe ich wie folgt kommentiert: 

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Kleine Zahlen ganz groß, was ist mit dem Orakel los?

Nun werden Maßnahmen verschärft und der Landrat bedauert und führt aus, es wird sogar eine nächtliche Ausgangssperre geben, weil Nachts ein Virus besonders aktiv. Geteilt wurde der Beitrag einer Zeitung, welcher reichlich diskutiert und zu welchem ich folgenden Kommentar geschrieben: 

Es ist schon interessant, womit Maßnahmen begründet, in der Regel mit Prognosen, es könnte auch gesagt werden, mittels Orakelsprüchen. Das wird dann als wissenschaftlich bezeichnet, nur wo sind die ursprünglich prognostizierten Millionen Tote geblieben? Wie viele Menschen sind wirklich betroffen, wie viele krank und wird letztlich nicht alles abgestellt auf die durchgefürten Test? Dabei ist nur selten zu erfahren, wie viele Menschen getestet wurden, zu erfahren ist, wie viele von ihnen positiv. Am Montag wurde zumindest berichtet, in der MZ, wie viele sich haben freiwillig testen lassen und von denen waren 34 positiv, also 0,49% der freiwillig getesteten. Diese 34 reichten aus, um die magische Zahl der Pandemie über 200 zu katapultieren. Und was bedeutet das?

„Und einmal davon abgesehen, dass ein Inzidenzwert von 200 eigentlich nur bedeutet, dass innerhalb von sieben Tagen 0,2% der Gesamtbevölkerung des Landkreises positiv auf eine Videosequenz getestet, haben nicht wenige freiwillig zu diesem Erfolg beigetragen. Mit dem Lockmittel Modellregion wurden Menschen animiert sich ohne gesundheitliche Beschwerden, ohne irgendwelche Symptome einer Krankheit, testen zu lassen, damit sie für 24 Stunden freigesprochen werden und zum Beispiel ein Café besuchen dürfen. “In den Testzentren und in Apotheken im Landkreis Harz sind in der vergangenen Woche insgesamt 6.871 Menschen getestet worden. Von diesen Test waren 34 positiv,” also 0,49% der so getesteten. Es reicht zwar nicht einmal für ein halbes Prozent, aber es ist genug den magischen Inzidenzwert über 200 zu katapultieren.“ *

… so hat sich die direkte Betroffenheit gemeldet und verkündet …

Es gibt ihn, es gibt ihn wirklich, den digitalen Harz und wie es für digital nicht unüblich, gibt es Informationen, so auch das Virus betreffend. Aktuelle Informationen, welche nun so aktuell nicht mehr sind, da sie schon einige Tage alt, aber als sie noch aktuelle gewesen, habe ich folgenden kurzen Kommentar geschrieben:

Also sind 0,1969% der Bevölkerung des Harzes in den letzten sieben Tagen positiv getestet worden und wie viele davon sind erkrankt?

Dieser kurze Kommentar ist nicht ohne Reaktion geblieben und so hat sich die direkte Betroffenheit gemeldet und verkündet, wie betroffen doch ihre Familie sei. Was sie damit sagen wollte kann ich nicht sagen, weil zum einen nicht auf meinen Kommentar eingegangen und zum anderen damit meine Frage auch nicht beantwortet wurde. Aber es ist wichtig das sich die direkte Betroffenheit meldet, da diese in der Regel einen guten Zugang zur Emotion hat und emotional soll das Virusthema behandelt werden.

Die Reaktion der direkten Betroffenheit war zwar nicht die einzige Reaktion, allerdings eine Reaktion wert und so antwortete ich wie folgt:

… mein Beileid und die besten Wünsche zur Genesung. Allerdings ist es nicht nötig auf Grund persönlicher Betroffenheit auf die Palme zu klettern, nur weil eine Aussage, welche gern genommen und ins Bewusstsein der Menschen gebracht, einmal anders ausgedrückt wird. Ist einfach nur Mathematik, oben steht: „die Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage (420) pro 100.000 Einwohner beträgt aktuell 196,90“, und das sind eben 0,1969% der Bevölkerung des Landkreises. Was ist daran schlimm? Das eine Zahl, welche groß-gerechnet, prozentual, also ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gesetzt wird, eher klein? Also wieder der Pandemiemathematik?

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Spiel mit den Zahlen, spielen mit Zahlen, zum Zwecke!

Wie war es mit den dümmsten Kälbern und der Macht der großen Zahlen? Die Menschen machen die Zahlen selber, ein Ergebnis der hohe Schule der Manipulation ist es, Menschen dazu zu bringen, freiwillig und ohne zu hinterfragen einer Politik zu folgen, welche eigentlich gegen elementare Interessen der Menschen gerichtet. Treu trottet die Herde über bundesdeutsche Erde und lässt sich testen, nur zum Besten und um z. B. in einem Cafe ein Kaffee zu trinken. 

Und wer suchet, wird finden, wenn etwas allerdings selten zu finden, muss mehr gesucht werden, was letztlich aber nicht daran hindert, das Gefundene zu multiplizieren, zu manipulieren und so im Focus groß erscheinen zu lassen. 

Die tägliche Virus-Kriegsberichterstattung von heute (MZ. 20.04.2021 S. 7.) stellt fest, “Inzidenzwert im Kreis steigt über 200”, und damit wäre der Kreis bei entsprechendem Beschluss reif für eine nächtliche Ausgangssperre, da die Viren als lichtscheue Elemente bekanntlich des Nachts besonders aktiv. 

Und einmal davon abgesehen, dass ein Inzidenzwert von 200 eigentlich nur bedeutet, dass innerhalb von sieben Tagen 0,2% der Gesamtbevölkerung des Landkreises positiv auf eine Videosequenz getestet, haben nicht wenige freiwillig zu diesem Erfolg beigetragen. Mit dem Lockmittel Modellregion wurden Menschen animiert sich ohne gesundheitliche Beschwerden, ohne irgendwelche Symptome, testen zu lassen, damit sie für 24 Stunden freigesprochen werden und zum Beispiel ein Cafe besuchen dürfen. “In den Testzentren und in Apotheken im Landkreis Harz sind in der vergangenen Woche insgesamt 6.871 Menschen getestet worden. Von diesen Test waren 34 positiv,” also 0,49% der so getesteten. Es reicht zwar nicht einmal für ein halbes Prozent, aber es ist genug den magischen Inzidenzwert über 200 zu katapultieren.

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Samstag auf dem Markt in Quedlinburg.

Wie es gelegentlich so ist, am Samstag war Wochenmarkt und dort kann man auch zu Viruszeiten Menschen treffen und sich unterhalten. Überraschend war eine Gruppe Frauen aufgetreten, sie tanzten vor dem Rathaus und wurden dabei aufgenommen. Ein Video wurde im asozialem Netz geteilt, ist allerdings wieder verschwunden und so habe ich es ebenfalls dort, mit Anmerkung und einen weiteren Link veröffentlicht. Den Frauen gehört dank für ihre kurzweilige, aufmunternde Darbietung und ihren Mut.

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Trauer um die besonderen Toten?

„Ein Kerzenlicht für große Trauer:“ und ein ideologisch Schauer, mit Bildchen auf Facebook gefunden, von der Zeitung unumwunden eingebunden, um zu bekunden, große Trauer für populäre Ausnahme-Tote. Die Tränen sollen fließen, ein jeder soll sie vergießen und ein neuer Tag der Trauer wurde erdacht, an welchen der Bundespräsident eine Rede hält.
Das Bild mit Anmerkung im a-sozialem Netz wurde kommentiert und diskutiert, es wurde nachgedacht und mancher Text gemacht, mit der Kopierfunktion an richtige Stelle gebracht.

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Der Zensur zum Opfer gefallen?

Ein Beitrag wurde veröffentlicht, eigentlich eher ein getextetes Bildchen, nett anzuschauen, der Inhalt diskussionswürdig, auch wenn er dank der gewählten Form eigentlich in die Kategorie Schlagwortanalytik gehört. Zum Beitrag entwickelte sich eine Diskussion, es ging hin und her und zu einem Diskussionsbeitrag schrieb ich unten stehende Anmerkung. Diese Anmerkung wurde kopiert und an andrer Stelle mit meinen Namen veröffentlicht. Dank dieser Übernahme existiert der Text noch und ich konnte ihn zurück kopieren. Am ursprünglichen Ort ist er nicht mehr zu finden, auch sein Gegenstand und dessen Gegenstand sind verschwunden. Schwer zu sagen welcher Zensur zum Opfer gefallen, der Selbstzensur des Urhebers ausschlaggebenden Beitrages, oder höherer Zensurgewalt des Plattformanbieters.

In meinem Anmerkungen geht es um den Begriff des sogenannten Corona-Leugners, eigentlich ein Kampfbegriff, welcher gern und undifferenziert Kritikern der im Zusammenhang mit einem Virus ergriffen Maßnahmen verliehen wird.

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