Was ist richtig, was ist falsch, was ist Wahrheit, was ist Dichtung?

Die Standpunkte sind verschieden, gehen zum Teil weit auseinander und wie üblich wird oft beharrt auf den eigenen Standpunkt. Zweifel ist ohnehin unbeliebt, entweder oder und das gelegentlich in Extremen zugespitzt. Nun bin ich ein beständig zweifelnder Mensch, welcher dazu neigt alles in Frage zu stellen und zu hinterfragen. Das hat zumindest einen Vorteil, es wird vieles gelesen und gehört, auch und vor allem gegensätzliches. Und da gibt es eine ganze Reihe von Meinungen, es gibt auch Wissen, welches verkündet wird und gelegentlich sogar bewiesen und es gibt Glauben, an dieses und an jenes, an das was Medien berichten, an das was dem eigenen Standpunkt am nächsten kommt, mit der eigenen Meinung übereinstimmt usw. usf. und nicht bewiesen werden muss, weil geglaubt, eventuelle weil es nicht bewiesen werden kann.

Wissen oder Glauben könnte so eine Frage sein, wobei Wissen des Beweises bedarf, geglaubtes nicht, wer glaubt zweifelt selten, wer wissen möchte, kommt um den Zweifel nicht herum, der Zweifel ist die Kraft die Treibt, Erkenntnis soll er bringen und hinter jedem Zweifel stecken Widersprüche, die Triebkräfte historischen Seins. Weiterlesen „Was ist richtig, was ist falsch, was ist Wahrheit, was ist Dichtung?“

… wenn Geschichte orakelt und gedichtet …

Einen alten Schmierzettel gefunden, einige der Texte wurden im Blog veröffentlicht, vieles allerdings nicht, in der Regel handelt es sich dabei um Kommentare, welche zu Beiträgen an anderer Stelle hinterlassen wurden. Die Themen sind verschieden und ihre Aktualität gegeben, wie es gebraucht wird und welche Sau es gerade gilt durchs Dorf zu treiben, Ablenkung ist angebracht, besonders wenn offizielle Institutionen zum Sturm blasen und mit vermeidlicher Aufklärung winken. Aufklärer sind schnell zur Stelle, gibt es doch für jedes Thema Spezialisten und Experten, besonders für Themen welche sich gut prostituieren lassen, in dem ihnen Dominas zugesprochen. So als Peitsche geführt und mit Knall erschreckt, manch Monster erst zum Leben erweckt! Eine solche Peitsche ist der Antisemitismus, in der Handhabung geübt, kreist sie über den Köpfen, gelegentliche schwunghaftes abbremsen und zurückziehen erzeugt so manchen Knall. Die Menschen so erschreckt, wird Angst vor der Peitsche erweckt, keiner möchte getroffen werden, die Spuren eines Treffers kommen einem Kainsmal gleich, es wirkt mystifizierend und eigentlicher Aufklärung wird der Zugang verwehrt.
Und so gibt es Veranstaltungen, über welche berichtet, insbesondere wenn Geschichte orakelt und gedichtet, also etwas umgeschichtet berichtet. Zu solch einem Beitrag schrieb ich folgenden Kommentar:

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… wenn Geschichte orakelt und gedichtet …

Einen alten Schmierzettel gefunden, einige der Texte wurden im Blog veröffentlicht, vieles allerdings nicht, in der Regel handelt es sich dabei um Kommentare, welche zu Beiträgen an anderer Stelle hinterlassen wurden. Die Themen sind verschieden und ihre Aktualität gegeben, wie es gebraucht wird und welche Sau es gerade gilt durchs Dorf zu treiben, Ablenkung ist angebracht, besonders wenn offizielle Institutionen zum Sturm blasen und mit vermeidlicher Aufklärung winken. Aufklärer sind schnell zur Stelle, gibt es doch für jedes Thema Spezialisten und Experten, besonders für Themen welche sich gut prostituieren lassen, in dem ihnen Dominas zugesprochen. So als Peitsche geführt und mit Knall erschreckt, manch Monster erst zum Leben erweckt! Eine solche Peitsche ist der Antisemitismus, in der Handhabung geübt, kreist sie über den Köpfen, gelegentliche schwunghaftes abbremsen und zurückziehen erzeugt so manchen Knall. Die Menschen so erschreckt, wird Angst vor der Peitsche erweckt, keiner möchte getroffen werden, die Spuren eines Treffers kommen einem Kainsmal gleich, es wirkt mystifizierend und eigentlicher Aufklärung wird der Zugang verwehrt.

Und so gibt es Veranstaltungen, über welche berichtet, insbesondere wenn Geschichte orakelt und gedichtet, also etwas umgeschichtet berichtet. Zu solch einem Beitrag schrieb ich folgenden Kommentar: Weiterlesen „… wenn Geschichte orakelt und gedichtet …“

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und die Medien berichten und dichten, …

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und die Medien berichten und dichten, was gewesen, was sein kann, oder konnte gewesen sein, in der DDR zu diesem Feste. Und so werden irgendwelche vermeidliche Weihnachtsritualte aus der DDR, unter Umständen von der Führung verordnet, gelegentlich nicht nachzuvollziehen, gesucht und gefunden und unumwunden präsentiert, damit auch der letzte kapiert, wie Weihnachten in der DDR begangen, oder auch nicht. Wie der ausgemachte Antichrist gefeiert, das Fest der Christen, zur heiligen Nacht! Die MZ hat solch einen Beitrag geboren und geteilt auf ihrer Facebook-Seite, dort wird er kräftig diskutiert, es werden Kommentare geschrieben, es wird berichtet, vom einen und vom anderen, wie es gewesen, in der DDR zum Weihnachtsfest.
Allerdings genau betrachtet und eigene Erfahrungen zu Grunde legend, war es anders als verkündet und was so erwähnt spielte maximal am Rande eine Rolle, wenn überhaupt, kann sich ein Urteil nur erlauben, wer in der DDR gelebt und miterlebt, wie vielfältig das Weihnachtsfest begangen, ob nun aus weltlich Motivation, oder den religiösen Zopf verlangend.
Überschrieben ist der Beitrag in der MZ mit: „Rückblick 8 Dinge, die Sie garantiert nicht über Weihnachten in der DDR wussten“, festzustellen ist, dass der Autor sich sicher freute etwas zu finden, um es zu verkünden, aber nicht einmal eine Ahnung davon hat, wie es in der DDR gewesen, zum Weihnachtsfest, so gibt er gelegentliche Ausnahmen zum besten!Möchte er damit die Ostdeutschen testen, welche als Bürger der DDR das Weihnachtsfest begannen?
Zum geteiltem Beitrag schrieb ich folgenden Kommentar:

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Was ist Geschichte, wie immer man sie dichte und Zeitzeugen sie beugen?

Alles was es an schlechten in der BRD heute gibt, oder was an verwerflichen aus der Vergangenheit aufgedeckt wird, die Gemüter erregt, muss es auch in der DDR gegeben haben. Jüngstes Thema wieder einmal der Antisemitismus, durch jüngste Ereignisse motiviert, in den verschiedensten Veranstaltungen zelebriert, wird nach dem Antisemitismus in der DDR gesucht und so mancher Zeitzeuge wird auch fündig und verkündet. So jüngst G. Gysi, wie die FAZ zu berichten weis und auf Facebook vom Propagandainstitut des Landes Sachsen-Anhalt verlinkt. Zum verlinkten Beitrag habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Die Weisheiten eines G. Gysi, nun ja, er verdient eben auch sein Geld damit, dass er sich den vorgegebenen Staatsdocktrien anpasst und diese wen nötigt entsprechend interpretiert und verteidigt, so von eigentlichen Problemen und/oder deren Ursachen ablenkt.

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Quedlinburger Befindlichkeiten, oder Besonderheiten, wie auch immer, geht es noch schlimmer?

Quedlinburger Trivialitäten

 

Bildschirmfoto 2019-12-04 21:04 Uhr
Sicher, schlimmer geht es immer, aber am Markt tobte mal wieder …, was tobte da eigentlich, … ach ja, es tobte sich der Quedlinburger Kleingeist aus und zeugt so von der Größe der Stadt!
Zwei Informationen streiten sich, … eigentlich nicht, Informationen können sich nicht streiten, selbst wenn sie gegensätzlich sind, zum streiten braucht es den Menschen und wie so etwas gehen kann, ist auf zwei kurzen Videos im asozialem Netz zu sehen, welche oft geteilt, an den verschiedensten Stellen diskutiert und viel Kopfschütteln auslösten. Eine Stadträtin hat diese kurzen Videos veröffentlicht und damit für reichlich Diskussion gesorgt. Das dabei zwei verschiedene Themen mit einander verknüpft werden, sei hier nur nebenbei bemerkt, hauptsächlich ist es wohl um ein Schild gegangen, welches vermeidlicherweise etwas weit auf dem Marktplatz stand und nun entfernt werden sollte. Jedenfalls vermitteln die Videos einen solchen Eindruck. Dem Verantwortlichen für das Schild hat es nicht gefallen und nicht nur Verbal kämpft er gegen die Wegnahme. Um das Schild gibt es ein regelrechtes Gerangel, welches verbal begleitet.

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Angst als Triebkraft! Wieso, weshalb, warum, wem nutzt es?

Angst als Triebkraft für wirtschaftliches Wachstum! Dem Exzess folgt zwar in der Rege der Katzenjammer, aber was macht das schon, wenn die Welt wie wir sie kennen ohnehin vor dem Untergang steht? Zumindest propagierter Weise und so denken Ökonomen, oder solche die es sein wollen, in apokalyptischen Dimensionen und fordern verzicht auf Luxus über welchen die meisten Menschen nicht einmal verfügen, von denen viele nur träumen dürfen, auch als Ausdruck gegenwärtigen gesellschaftlichen Niedergangs.
So verweist die Institution für Propaganda des Landes Sachsen-Anhalt auf einen Artikel, in dem sie diesen in den Weiten des Netzes, in beschränkter Form asozialem Netzwerks, verlinkt. Ich habe zu diesem Beitrag dort folgenden Kommentar hinterlassen:

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Die Bauern haben Protestiert, …

Die Bauern haben Protestiert, einer der größten Proteste die diesem Land in den letzten Jahren, vor allen ein Protest der von den Bauern selbst gestaltet und ihre Interessen in den Mittelpunkt stellte. Reaktionen gab es einige, wobei viele relativ verhalten daher kommen. Da es bei diesen Protesten um eine effektive Gegenwehr gegangen, war eher der Eindruck zu gewinnen, dass da lieber ein Schleier drüber gelegt und am besten ignoriert. Auf Facebook fand ich einen interessanten Beitrag, welcher auch auf einen Beitrag in einer Zeitung verwiesen. Mit Zustimmung des Autor hier der Text:
Hier eine ganz gute Darstellung zu den Bauernprotesten aus der FAZ.
Ein paar freischweifende Assoziationen dazu:
Es ist wohl kein Zweig der kapitalistischen Wirtschaft dermaßen vom ideologischen Schein verhüllt wie die Landwirtschaft.
Es beginnt damit, dass man aus der scheinbaren Abwesenheit großer kapitalistischer Monopole „schließt“, die Landwirtschaft stünde für sich allein und sei nicht Teil der Reproduktionsprozesses der kapitalistischen Wirtschaft. Von da wird übergegangen zur Aussonderung „der Bauern“ als Objektgruppe, deren Produktionsweise angeblich auf ihren subjektiven Präferenzen beruhe.

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Es wurde revolutioniert, sich gewendet und eine Menge Potenzial verschwendet … um heute zu halluzinieren was gesellschaftlicher Fortschritt sein sollte …

Die Ereignisse vor 30 Jahren geben Aktören Grund sich zu erinnern und zu verinnerlichen was geschehen. Da wird gedacht der Veränderungen, die Folge oft allerdings ignoriert, so das die Ursachen für die heutigen gesellschaftlichen Erscheinungen, welche zwar beklagt, aber meist von den Ereignissen 1989/90 abgekoppelt werden. Und so wurde sich auch in Quedlinburg erinnert und diskutiert, ein Podium hat es gegeben und eine Diskussion vielleicht auch, vielleicht wurde sich auch nur gegenseitig beweihräuchert, ich kann es nicht sagen, war nicht dabei gewesen, habe allerdings darüber einen Beitrag in der MZ gelesen, welchen ich auf Facebook wie folgt kommentierte:

Gloria, Halleluja, … geheiligt sei die Einfalt und die Einfältigen, welche sich vor lauter Wenden heute nur noch im Kreise drehen und nicht mitbekommen wohin das alles geführt hat …! Und wenn ein Professor dann noch verkündet, dass das Bildungssystem in der DDR eine „Erziehungsdiktatur“, dann verkennt er völlig gegenwärtige Entwicklungen, welche dank der damaligen Ereignissen auch im Osten vorangetrieben wurden. Heute ist das Bildungssystem eher eine Verziehungsdiktatur, und es gibt nicht wenige Absolventen der 10ten Klasse, welche nach zehn Jahren Schule nicht die Voraussetzungen mitbringen eine Lehre aufzunehmen. Letztlich auch kein Wunder, wenn es in der Bildungshierarchie solche Professoren gibt, welche elementare Zusammenhänge nicht erkennen …, nun ja, kommt dabei raus, wenn „Blitzlichter auf verschiedene Ereignisse“ geworfen werden!

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Umgang mit Faschismus und Faschismustheorie!

Es wird sicher Menschen in diesem Lande geben, welche mit den Begriff Faschismus nicht viel anfangen können, da in den Hauptstrommedien in der Regel von Nazis, oder Nationalsozialismus zu lesen und zu hören ist. Das damit die von den deutschen Faschisten selbst gewählte Verschleierung weiter genutzt wird, ist vielen nicht bewusst. Anders verhielt es sich in der DDR, dort wurde von Faschismus gesprochen, es gab auch eine Definition desselben und die Besonderheiten des Hitlerfaschismus, oder des deutschen Faschismus wurden herausgearbeitet und benannt. Die Auseinandersetzung mit den Faschismus geht weiter, sie ist notwendiger den je, eine klare Positionierung ist wichtig, diese sollte allerdings auch theoretisch fundiert sein.
In folgendem ein übernommener Text, zu diesem aktuellem Thema:
Die westdeutschen Marxisten wurden unter anderem, was die Theorien über den Faschismus betrifft, sehr geprägt durch Reinhard Kühnl. Das war ein seiner Zeit, vor der Konterrevolution, bemerkenswert fortschrittlicher Historiker in der BRD. Er musste, bis er die Professur in Marburg innehatte, übelste Intrigen und Anfeindungen aus seiner überwiegend reaktionär aufgestellten Zunft über sich ergehen lassen, so zum Beispiel von dem „Kollegen“ Ernst Nolte, einem Apologeten der Monopolherrschaft und zu jeder Diffamierung bereiten Antikommunisten.

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