… Theorie wird zur materiellen Gewalt …

Ein interessantes Werk, welches ich auf Grund einer Diskussion mal wieder gelesen habe. Eigentlich ging es um ein Zitat, welches einem anderem Autor zugeschrieben wurde, aber von Marx stammte. Auch ist verblüffend wie aktuell diese Schrift ist, gerade auch darin, was über die Mentalität der Deutschen gesagt wird. Die folgenden Zitate sind aber allgemeinere Aussagen, das Ausschlaggebende Zitat habe ich hervorgehoben:
Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, Einleitung“
Karl Marx/ Friedrich Engels – Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 1. Berlin/DDR. 1976. S. 378-391. und – hier nachzulesen –
– Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen.
– Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.
– Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.
–  Es ist also die Aufgabe der Geschichte, nachdem das Jenseits der Wahrheit verschwunden ist, die Wahrheit des Diesseits zu etablieren. Es ist zunächst die Aufgabe der Philosophie, die im Dienste der Geschichte steht, nachdem die Heiligengestalt der menschlichen Selbstentfremdung entlarvt ist, die Selbstentfremdung in ihren unheiligen Gestalten zu entlarven. Die Kritik des Himmels verwandelt sich damit in die Kritik der Erde, die Kritik der Religion in die Kritik des Rechts, die Kritik der Theologie in die Kritik der Politik.
– Die Religion ist nur die illusorische Sonne, die sich um den Menschen bewegt, solange er sich nicht um sich selbst bewegt.
– Mit ihnen im Kampf ist die Kritik keine Leidenschaft des Kopfs, sie ist der Kopf der Leidenschaft. Sie ist kein anatomisches Messer, sie ist eine Waffe. Ihr Gegenstand ist ihr Feind, den sie nicht widerlegen, sondern vernichten will. Denn der Geist jener Zustände ist widerlegt. An und für sich sind sie keine denkwürdigen Objekte, sondern ebenso verächtliche, als verachtete Existenzen. Die Kritik für sich bedarf nicht der Selbstverständigung mit diesem Gegenstand, denn sie ist mit ihm im reinen. Sie gibt sich nicht mehr als Selbstzweck, sondern nur noch als Mittel. Ihr wesentliches Pathos ist die Indignation, ihre wesentliche Arbeit die Denunziation.
– Man muß den wirklichen Druck noch drückender machen, indem man ihm das Bewußtsein des Drucks hinzufügt, die Schmach noch schmachvoller, indem man sie publiziert.
– Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muß gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift. Die Theorie ist fähig, die Massen zu ergreifen, sobald sie ad hominem |am Menschen| demonstriert, und sie demonstriert ad hominem, sobald sie radikal wird. Radikal sein ist die Sache an der Wurzel fassen. Die Wurzel für den Menschen ist aber der Mensch selbst.
– Sogar das moralische Selbstgefühl der deutschen Mittelklasse beruht nur auf dem Bewußtsein, die allgemeine Repräsentantin von der philisterhaften Mittelmäßigkeit aller übrigen Klassen zu sein.
– Der König, indem er das Volk für sein Privateigentum erklärt, spricht es nur aus, das der Privateigentümer König ist.
– Wie die Philosophie im Proletariat ihre materiellen, so findet das Proletariat in der Philosophie seine geistigen Waffen, …

Infragestellen

Infragestellen heißt zweifeln!

Infragestellen fordert den Beweiß!

Nicht bedingungslose Anerkenntnis einer Aussage, eines Zustandes, eines Wertes, Inhaltes, etc.

Infragestellen bedeutet nachdenken über den Gegenstand der Betrachtung, über die Richtigkeit und Unrichtigkeit einer Aussage, über den Sinn von Werten und ihren Bezug zum gesellschaftlichen Sein! Infragestellen bedeutet die Frage nach Sinn und historischen Bestand zu stellen, Sinn zu hinterfragen, Entwicklung zu erkennen! Infragestellen ist eine Grundvoraussetzung zum Nachdenken über die Welt und „was die Welt, im innersten zusammenhält“*.

Infragestellen bedeutet die Anerkenntnis „…dass die Welt nicht als ein Komplex von fertigen Dingen zu fassen ist, sondern als ein Komplex von Prozessen,…“[1]

Mephistopheles:

„Ich bin der Geist, der stets verneint!

Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,

Ist wert, dass es zugrunde geht;

Drum besser wär´s, dass nichts entstünde.

So ist denn alles, was ihr Sünde,

Zerstörung, kurz, das Böse nennt,

Mein eigentliches Element.“

Goethe, Faust – Der Tragödie erster Teil

1885 Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig

Seite 46 /Studierzimmer

*ebenda Seite 17/18 / Nacht Weiterlesen „Infragestellen“

Regierungslautsprecher, voll aufgedreht – übernommener Beitrag

Bildschirmfoto 2018-12-20 11:46 Uhr

Unter folgendem Text, steht folgende Anmerkung: Anmerkung der Autoren:
Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden auf der Seite https://publikumskonferenz.de/blog dokumentiert.“

Und da dieser Beitrag zur freien Verfügung steht und der inhaltlichen Auseinandersetzung zuzustimmen ist, sei er hier wiedergegeben.

Regierungslautsprecher, voll aufgedreht

Die Tagesschau berichtet über die Straßburger Schießereien ohne jede Distanz und stellt keine einzige kritische Frage
Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
(Erstveröffentlichung am 16.12.2018 auf publikumskonferenz.de)
Was ein rechter Staatsfunk ist, zeigt die ARD-aktuell-Redaktion einmal mehr, inhaltlich und sprachlich, in ihrem Bericht über die Straßburger Tragödie: Der (mutmaßliche) Mörder ist tot / Die Ordnung ist wiederhergestellt / Der Weihnachtsmarkt hat wieder geöffnet / Jetzt aber Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen! – Nicht die Spur kritischer Distanz. Blankes Nachbeten der behördlichen Darstellung. Verzicht auf Nachdenken und eigenständige Prüfung. Politischen Kontext des Geschehens ignorierend. Journalistische Grundsätze missachtend, zu denen auch der Respekt vor rechtsstaatlichen Prinzipien gehört. Im vorliegenden Fall: Die grundsätzliche Pflicht zur Unschuldsvermutung im Hinblick auf den „mutmaßlichen“ Attentäter.
Was fordert die Europäische Menschenrechtskonvention?

Jedermann hat solange als unschuldig zu gelten, bis in einem allgemeinen, gesetzlich bestimmten Verfahren rechtskräftig seine Schuld festgestellt wurde.“ (1)

Weiterlesen „Regierungslautsprecher, voll aufgedreht – übernommener Beitrag“

Ein Gedicht zum Blog!

Kuhkaff oder Kucaf?

Die Kuh im Kaff nicht umher geht,

Die Kunst im Cafe,

ist´s worum es geht,

nicht nur in Quedlinburg allein,

es kann die Welt,

der Spielplatz sein!

Doch ist Geschichte so gewesen,

von etwas über 1000 Jahren,

auch Grosspursucht,

auch Weihestätte,

was Quedlinburg,

erspart sich hätte, …

zumindest doch im Nachhinein,

was da mal war,

sollt so nicht sein!

Doch ist gewesen,

in der Zeit,

des deutschen Wesens,

nicht Gemütlichkeit,

an welchen sollte eine Welt genesen!

Doch so ohne Trümmerschein,

in Quedlinburg,

Geschichte kann lebendig sein!

Da hilft es kaum,

den Lurch zu schlagen,

oder war`s der Molch,

mit seinem Dolch,

der keulte hier den Sittenstrolch?

Die Kuh,

die Kunst,

oder Kultur,

so mancher Orten,

ganz verwegen,

geschichtlich tat sich viel bewegen!

Das Kaff war lange schon erfunden,

gar jung hingegen Cafe – runden.

Ein Sachsen Heinrich einst hier herrschte,

Ostfrankenland der Abspaltung anheim gefallen,

und später Bürger sich hier werten,

vor Luther sperrte man sie ein!

In Mauern,

wie sie heute noch zu sehen,

und manch Touristen Herz erfreuen!

Die Mauer einst dem Schutze diente,

sie wurde zur Fessel manchen Seins!

Lenin ist hier nie gewesen,

so trieb sein Geist sich hier herum,

und Rosa hatte hier gelesen,

das war um 1900 rum.

Zum Luther gibt es Bezüge,

doch trieb er sich woanders rum,

und als die Bauern Macht bekriegten,

so manchen Landesherrn besiegten,

ging auch so manches Kloster ein!

Es schrie,

der große Reformator,

man soll sie Keulen,

die Bäuerlein!

Wollt er doch nur,

die kleinbürgerliche Seele,

aus mittelalterlichem Mief befreien,

und nicht geplagte Bäuerlein!

So sind die Spuren,

der Geschichte,

erhalten hier in viel Gestein,

die Hure selbst,

läst sich gebrauchen,

verklärt nicht nur den Sonnenschein,

die Sonne,

wie sie einst geschienen,

in kurzer Zeit,

sollt nicht mehr sein,

doch sind es gerade des Menschen Spuren,

die graben tief im Stein sich ein!

Neue Spuren sind im entstehen,

im kleinen Kaff,

mit seinem Mief,

Kultur wird ihrer Wege gehen,

was immer sie auch ist,

sie braucht den Menschen,

um zu bestehen,

weil sie ein Ding der Menschen ist!

Im Cafe sitzend,

Gemütlichkeit und Ruhe,

so den Kleingeist zu bezwingen,

hat es ihm doch nur aufgeputscht.

Besser ist,

ich gebe jetzt ruhe,

sonst die Zeit zu schnell entwischt!

… was soll hier nachhaltig sein, die Armut?

Das Thema selbst hatte ich hier schon einmal aufgegriffen, auch der ursächliche Kommentar des folgenden Diskussionsstrangs war dort schon Gegenstand der Betrachtung. Letztlich ist auch der Verlauf der Diskussion interessant, wobei ich noch nicht sagen kann, ob diese Diskussion nun schon zu Ende ist, oder ob es noch eine Erwiderung auf meinen letzten Beitrag gibt. Die Namen der Diskutanten werde ich allerdings verfremden, nur die Anfangsbuchstaben stehen lassen.
A. S. Sind die Beweggründe der Spender nicht auch egal? Solche Kommentare jedenfalls helfen den Bedürftigen absolut nicht und sie sind gerade vor Weihnachten sehr dankbar für diese Tafel-Tüten Aktion!! Und ich kann bestätigen, dass wirklich jede Tüte auch bei der Tafel ankommt.
Zudem spendet REWE, im Gegensatz zu anderen Märkten, auch täglich alle noch genießbaren Lebensmittel an die Tafeln.
T. L. Ist es nicht schlimm, das die Menschen dankbar sein müssen, wenn sie Almosen empfangen dürfen? Übrigens geht es nicht um die Spenden, es geht um die Almosen und das Menschen sich in einer Lage befinden, von Almosen leben zu müssen. Die Almosen verschaffen Linderung, allerdings das Problem wird dadurch nicht gelöst, eher ist zu verzeichnen, dass trotz oft und gern verkündeten Aufschwungs immer mehr Menschen von Almosen abhängig sind, die Schlangen an den Tafeln länger werden. … Es geht nicht darum gegen Almosen zu sein, sondern gegen die Zustände, welche Menschen zu Almosenempfängern werden lassen.
J. B. @ A. S., ich weis einen konkreten Fall bei dem rewe den Vertrag mit Abnehmern gekündigt hat und wenn sie auch einen Teil für die Tafeln geben, ist es immer noch zu wenig. Pro Woche einen Rollcontainer voll Lebensmittel wegwerfen ist einer zuviel!

Weiterlesen „… was soll hier nachhaltig sein, die Armut?“

Ideologie:

System der gesellschaftlichen (politischen, ökonomischen, philosophischen, künstlerischen, religiösen usw.) Ideen, die durch die materiellen Verhältnisse der Gesellschaft, insbesondere die Produktionsverhältnisse, bedingte Klasseninteressen zum Ausdruck bringen und darauf gerichtet sind, das Denken, Fühlen und Handeln der Menschen entsprechend zu beeinflussen, und in entsprechenden Verhaltensnormen, Einstellungen und Wertungen ihren Ausdruck finden. Die Ideologie trägt Klassencharakter. >>Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d. h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende Geistige Macht. << (MEW, 3, S. 46) Die Ideologie einer Klasse ist nach Inhalt und Form durch ihre Stellung in einer historisch bestimmten Gesellschaft – vor allem durch ihr Verhältnis zum Eigentum an den Produktionsmitteln – bedingt. Allgemein gilt, dass alle vorsozialistischen Ideologien nur in gewissen Grenzen – die der Klassenpolitik entsprechen – eine richtige Widerspiegelung der objektiven gesellschaftlichen Verhältnisse sind und zugleich mit Elementen der Verzerrung, der Illusionierung und der apologetischen Rechtfertigung dieser Verhältnisse verbunden sind. In der Ideologie der aufstrebenden Bourgeoisie wird beispielsweise ihr eigenes Klasseninteresse als Interesse der gesamten Gesellschaft ausgegeben: Die Verwirklichung ihrer Klassenziele erscheint als Realisierung der Interessen aller unterdrückten Klassen und Schichten. In dem Maße, wie die zur Herrschaft gelangte Ausbeuterklasse zum Hemmnis weiterer gesellschaftlicher Entwicklungen wird, dient die Ideologie dazu, ihre überlebte Herrschaft zu verteidigen, indem sie die sich herausbildende Ideologie der unterdrückten und ausgebeuteten Klasse bekämpft und die bestehenden Verhältnisse als ewig und unveränderlich erklärt. Die Ideologie der Arbeiterklasse ist zum Unterschied von allen anderen Ideologien wissenschaftlich begründet und eine Anleitung zum praktischen-revolutionären Handeln. Sie bringt in theoretischer Form die historischen Aufgabe der Arbeiterklasse zum Ausdruck: die kapitalistische Gesellschaft und damit die antagonistische Klassengesellschaft überhaupt zu beseitigen und den Sozialismus und Kommunismus, d. h. die klassenlose Gesellschaft, zu errichten. Die Arbeiterklasse kann diese Aufgabe nur erfüllen, wenn sie über die wissenschaftliche Erkenntnis der gesellschaftlichen Bewegungs- und Entwicklungsgesetze verfügt, durch ihre revolutionäre Partei organisiert und geführt wird und das breiteste Bündnis mit allen anderen Werktätigen und Ausgebeuteten schafft.

Die Erfahrungen dieses Kampfes (Klassenkampfes) bestätigen Lenins Feststellung: >>… bürgerliche oder sozialistische Ideologie. Ein Mittelding gibt es nicht … Darum bedeutet jede Herabminderung der sozialistischen Ideologie, jedes Abschwenken von ihr zugleich eine Stärkung des bürgerlichen Ideologie <<<. (LW 5, S. 396)  

Metaphysische Kreisläufe – Dialektische Spirale

Wie so oft geht es ums Rechts-Linksschema und manche Gesellschaftskritik wird in diesem Schema hin und hergeschoben, wobei es dazu kommt, dass aus einen Linken schon mal ein Rechter gemacht wird, seltener auch umgekehrt. Ich selber lehne diese einfachen Schemen ab, unter anderem weil es nicht einfach ist, diese Kategorien klar zu definieren. Zu einem Beitrag auf Facebook habe ich folgenden Kommentar mit Gedicht geschrieben:
Das ist nun mal so, mit dem Rechts-Linksschema, es ist metaphysisch und dreht sich somit im Kreis und wenn du losgegangen, dann wirst Du ans Ziel gelangen, … rechtsherum oder linksherum, die Richtung ist in jedem Fall egal. Doch ist dem so, in Schein und Spiegel? 

 

Die Meinung ist frei und eine Ware,
sie ist handelbar und verhandelbar,
wird geschaffen um konsumiert zu werden,
allein einen Wahrheitsanspruch gibt es nicht,
der wäre letztlich nicht handelbar,
auch nicht wandelbar
und was nicht wandelbar,
da nicht handelbar,
ist zwar wahr,
nur nicht frei,
auch wenn die Wahrheit
das Wesen der Freiheit nicht nur sei,
sondern ist …
was für ein Mist …!
.
Und so wird im Kreis gelaufen,
bis der Kreislauf kollabiert
und reanimiert wird aufgerichtet,
mit viel Loben,
wieder auf die Kreisbahn geschoben …,
die Nebensache,
ist die Hauptsache,
sie hat im Kreislauf zu überholen,
allerdings wenn sie an der Spitze läuft,
läuft sie letztlich wieder hinterher,
wer kann in diesem Kreise noch erkennen,
wer kann wirklich noch benennen,
was ist wichtig,
was ist nichtig,
was ist falsch
und was ist richtig,
was ist Meinung,
was ist Wahrheit,
was ist vorne,
was ist hinten,
von Vornherein wird so im Nachhinein,
… verwirrend soll das Leben sein,
metaphysisch sich entwickeln!
.
In der Bewegung immer schneller,
geht es um den Rand des Tellers,
über den so niemand schaut,
weil es vor der Mitte graut,
so im Nebel ganz verschwommen
und vom Kreislauf ganz benommen,
taumeln die Menschen immer weiter
und müssen irgendwann erkennen,
das vorne doch nicht hinten ist
und so oft sie auch im Kreise laufen,
der Ausgangspunkt wird nie erreicht,
eher rückt er nach und nach in weite Ferne,
gelegentlich ist er zu sehen,
in der scheinbaren Kreisbewegung,
beim nach unten sehen,
doch die Bewegung führt nach oben,
die Negation der Negationen,
die Quantität bringt neue Qualität hervor,
und umgekehrt,
in Kampf und Einheit der Gegensätze,
… das Maß ist voll,
… irgendwann,
nur wann?
.
Wohl dem der erkennen kann,
den Widerspruch als Wesen der Bewegung,
auch der polare Gegensatz hat seinen Platz,
der antagonistische Klassengegensatz,
und seine Pole,
spielen so auch noch eine Rolle,
Empirisches und Theoretisches,
wissenschaftliches Erkennen,
und künstliche Intelligenz!?
Das Aufsteigen vom Abstrakten,
zum Konkreten, …
ach was soll es, 
… die Menschen neigen eher zum Knien,
und zum betten!

Folgendes Zitat gefunden, in einem Text, …

Folgendes Zitat gefunden, in einem Text, welcher interessant zu lesen und sehr zu empfehlen. Hier ein Link zum Text, welcher überschrieben mit „Über die Produktion falscher Geschichtsbilder und die Notwendigkeit, sie zurückzuweisen.“
Das Zitat hingegen stammt aus Goethes Faust, der Tragödie erster Teil, von mir nachgeschlagen in Reclam Universal-Bibliothek Band 1, 38 Auflage 1988, Seite 23/24.
… Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln …
Die wenigen, die was davon erkannt,
Die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten,
Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.“

Hatte ich doch einen Kommentar hinterlassen …

Hatte ich doch einen Kommentar hinterlassen und darauf Reaktion erfahren, allerdings wurde diese unüblicherweise nicht zum Kommentar geschrieben, sondern ein gesonderter Beitrag sollte es werden und ist es geworden. Den neuen Beitrag kopierte ich und fing an zu den einzelnen Punkten etwas zu schreiben. Es waren nicht wenige Bemerkungen welche zu einem Text zusammengefasst werden wollten. Allerdings habe ich diesen Text bis heute nicht veröffentlicht, hatte mich aber während des Schreibens nochmals über die gegenständliche Organisation informiert, einiges gelesen und die von dieser Organisation vorgelegte Verpflichtungserklärung kommentiert und als ersten Teil meiner Antwort wie folgt veröffentlicht.
Der erste Teil einer Antwort
Wem nutzt organisierte Transparenz, insbesondere von der Wirtschaft geförderte und finanzierte, wenn nicht der Wirtschaft? So ist es durchaus ein Streitpunkt wie sich einer solchen Organisation gegenüber zu verhalten ist und ob Vereine/Organisationen angebotene Verpflichtungserklärung zeichnen sollten. Nur was ist eine solche Organisation, wem hat sie zu dienen, wessen Interessen zu vertreten? Diese Organisation ist ein politisches Instrument des Kampfes zum Erhalt der Macht, ein Instrument des Klassenkampfes und ein gutes Beispiel wie dieser ökonomisch, politisch und ideologisch geführt wird. Auf der Seite des DFV ist ein entsprechendes Dokument (oder pdf) hinterlegt, in welchem sich mit einer entsprechenden Organisation auseinandergesetzt wird und begründet warum kein Interesse besteht sich an die Initiativen dieser Organisation zu beteiligen, dabei wird sich mit dem Thema allgemein, national, wie auch international beschäftigt. Im Folgenden die Verpflichtungserklärung mit Präambel der Initiative Transparente Zivilgesellschaft, welche für Vereine/Organisationen hierzulande gedacht ist und von mir mit einigen Anmerkungen versehen wurde:

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Wir verpflichten uns zu Transparenz!1

Weiterlesen „Hatte ich doch einen Kommentar hinterlassen …“

Ostern

– Ostern war ich Osterspazierren, oder war ich demonstrieren? Beides ist gewesen, so führte ich durch sakralen Raum, historisches beschreibend und durch die Stadt ging es im Kostüm, den Schalk nicht zu verneinen. Am Feuer hab ich auch gesessen und vegetarisch unkorrekt verbranntes Fleisch gegessen, das Bier dazu hat auch geschmeckt, das war am Sonntagabend! Montagmorgen stand ich auf und bin zum Zug gegangen, es ging zum Ostermarsch hinaus, zu demonstrieren mein Verlangen! So ist das Fest vorbei gegangen und bunt noch manches Ei, wartet auf den Verzehr, der Osterhase bringt allerdings keine mehr …

– Ostern ist so manch Metapher, historisch einst ersonnen, im starren Wertekanon nun geronnen, von Ewigkeit zu Ewigkeit, wird verkündet an die Kinder, es war, es ist, es wird so sein und wenn es bleibt, ist gut und richtig, das irdisch Leben ist doch nichtig, seht es ein, versteht es recht, der Tod bringt die Erlösung, um im Himmelreich so auferstanden, in Ewigkeit glückselig zu dösen! Das irdisch Sein, ein Jammertal, mit Pein und Not und Qualen, erduldet Sie als stoisch Opfertier, wenn ihr dann tot, steht eines fest, der Osterbotschaft folgtet ihr, in Hoffnung auf der Illusionen Schwingen!

Ostergedanke

Auferstanden von den Toten,

vom Kreuz in dunkler Nacht,

hat sich der Erlöser auf den Weg gemacht,

die Knechte zu bekehren,

damit sie immer Knechte hier auf Erden!

………. Und der Knecht kann glücklich im Himmelreiche werden!

Und wenn ein Herr,

zum Erlöser betet,

an welchen er nicht glauben mag,

dann ist er Herr hier auf Erden,

der Knecht so seinen Herren hat!

………. Und der Knecht kann glücklich im Himmelreiche werden!

Und wenn der Knecht,

zum Erlöser betet,

an welchen er glauben soll,

dann ist sein Herr hier auf Erden,

mächtig und hoffnungsvoll!

………. Und der Knecht kann glücklich im Himmelreiche werden!

Doch als der Erlöser auferstanden,

da war des Menschensohn schon tot,

aus hiesigem Leben in Not verschwunden,

nach irdischer Knechtschaft und Pein,

soll des Menschen Zukunft im Jenseits sein!

………. Und der Knecht kann glücklich im Himmelreiche werden!

Der Osterbotschaft Sinn,

fügt euch ins Schicksal rein,

der Erlöser sei euer Vorbild,

in Herrschaft geknechtet,

wird nur der Tod euch in Ewigkeit befreien!

………. Und der Knecht kann glücklich im Himmelreiche werden!

Wenn der Knecht hat keinen Erlöser,

weil er sich konnte von diesem befreien,

wird der Hoffnungsschimmer Jenseits sterben,

und der Knecht kann sich im Diesseits befreien,

ohne Herrn auf Erden glücklich sein!

………. Und der Knecht wird sich vom Himmelreiche befreien!

Und kein Knecht mehr sein!