Und täglich wird gemeldet, …

Es ist schon erstaunlich, nun wurden die Maßnahmen der Notstandsverordnungen verschärft und die aktuelle Kriegsberichterstattung im HarzBoten der MZ findet sich nicht auf der vorderen Seite des selben, in der Regel Seite sieben, sondern erst auf Seite neun. Ist der Druck auf die Menschen ausreichend, oder muss er sich erst so richtig manifestieren, dass die aktuellen Zahlen nicht so wichtig scheinen? Immerhin kann das Amt 36 Neuinfektionen vermelden, also positive Testergebnisse und es ist mal wieder jemand mit Virus verstorben, bevor der 94 Jährige verstorben, wurde er auf das Virus positiv getestet. Was ist das denn hier für ein Mief, es ist doch alles positiv! Es kann berichtet werden, Erfolg verkündet und festgestellt, das “die Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage (358) pro 100.000 Einwohner … aktuell 167,83” beträgt. Also haben sich 0,16783 % der Bewohner des Landkreises neu infiziert, wie viele insgesamt dafür getestet werden mussten, ist leider wieder nicht zu erfahren. Dafür das 1.713 Menschen sich aktuelle im Hausarrest befinden.

So wurde verkündet “IN KÜRZE”, nicht mehr gesondert, “Amt meldet 36 neue Infektionen” und unter der Rubrik “IN KÜRZE” kann Mensch auch erfahren, “EnviaM-Filiale bleibt zu”, das “Gegen Baum gefahren” und “Mitarbeiter geschlagen”, aber es gibt auch “Einschränkungen auf dem Markt” und „Platzkarten für Gottesdienst”. Ja, in der Kürze liegt die Würze, oder waren es die Stürze mit Meldepflicht? Egal wie dem auch ist, der allgemeine gesellschaftliche Absturz ist letztlich nur Ausdruck allgemeinen gesellschaftlichen Niedergangs. An anderer Stelle habe ich heute gelesen, dass festgestellt, das mehr Menschen und dazu gut Qualifizierte, die Bundesrepublik verlassen, als hinzuziehen. So gesehen ist dieses Land kein Einwanderungsland, sondern ein Auswanderungsland und über den Fachkräftemangel kann sich keiner beschweren, dieser ist Hausgemacht. 

dav

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