„Heinrich! Mir grauts vor dir.“

DURCH ZEIT UND RAUM 919 – 2019 von und mit Thomas Loch

Freitag, 10. Mai 2019, 14:00 Uhr – thematische Stadtführung zu Heinrich I.
Samstag, 11. Mai 2019, 14:00 Uhr – thematische Stadtführung zu Heinrich I.
Start am Quedlinburger Rathaus vor dem Roland, Markt 1, 06484 Quedlinburg
„Heinrich! Mir grauts vor dir.“ Im Jahr 2019 ist es 1100 Jahr her, dass Heinrich I. zum ersten nicht fränkisch-stämmigen König des Ostfrankenreichs erhoben wurde. Mit seinem Wirken legten er und später sein Sohn Otto den Grundstein für ein späteres Deutsches Reich. Im Vordergrund der Führung stehen Leben und Wirken Heinrichs I. und die besonderen Bedingungen, welche dazu führten, dass Quedlinburg damals ein bevorzugter Ort für den König war. Es geht aber auch um Vorgeschichte und Folgen des Wirkens Heinrichs. Der Bogen wird weit gespannt, so das Entwicklungen von der Christianisierung der Sachsen, über den Aufstieg der Liudolfinger, welche später auch Ottonen genannt werden, bis in die Gegenwart hinein berücksichtigt werden. Aus der Altstadt in den Stiftbereich, am Finkenherd wird leicht verklärt und in der Krypta der Stiftkirche am Grabe Heinrichs einiges erklärt.
Dauer: ca. 90 – 120 min

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VOLKSLIED, KUNSTLIED, KAMPFLIED, HYMNE – Hanns Eisler und die Liedtradition

Samstag, 11. Mai 2019,
20:00 Uhr – Autorenlesung
Saal des Kulturzentrums Reichenstraße, Reichenstraße 1.
06484 Quedlinburg

Kurz nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik erschienen die „Neuen Deutschen Volkslieder“ von Johannes R. Becher und Hanns Eisler. Zugleich wurde beiden Künstler eine der höchsten nationalen Würdigungen zuteil, die Dichter und Komponisten erreichen können: Sie schufen die Hymne des sozialistischen deutschen Staates – „Auferstanden aus Ruinen…“ Das umfangreiche Liedschaffen Hanns Eislers, dessen 100. Geburtstag wir im letzten Jahr feierten, ist durch viele innere Fäden sowohl mit dem Kunstlied seiner Zeit als auch mit der reichen deutschen Liedtradition verbunden – bis hin zum kabarettistischen Chanson. Aus all diesen Einflüssen schmiedete er außerdem eine neue musikalische Sprache: die des Kampfliedes der internationalen Arbeiterbewegung. Die Lieder Eislers und die Texte seiner bevorzugten Dichter spiegeln dabei ein halbes Jahrhundert insbesondere der deutschen Geschichte, als eingreifende Waffe der Erkenntnis und des Widerstands in epischen Klassenkämpfen.
Klaus Linder möchte, sich selbst am Klavier begleitend, den Reichtum des politischen Liedes vorstellen und dabei einige Besonderheiten des Eislerschen Schaffens hörbar machen und erläutern. Klaus Linder, geboren 1961 bei Düsseldorf, lebt als freischaffender Komponist und Musiker in Berlin.
Veranstalter Deutscher Freidenker-Verband Quedlinburg und Rosa-Luxemburg-Club Harz

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SPURENSUCHE

Samstag, 27. April 2019, 19:00 Uhr – musikalisch-literarische Lesung
Blasiikirche Quedlinburg, Blasiistraße 6 , 06484 Quedlinburg
Goethe ist hier nicht gewesen, doch wurde er hier auch gelesen, Klopstock ist hier zwar geboren, doch hat die Stadt ihn früh verloren! Spuren sind hier zu entdecken, welche Lust auf mehr erwecken und so geht es froh und munter die Geschichte rauf und runter! Und zum Jubiläumsfeste, ist auch Heinrich I. ein Thema, sowie Stichwortgeber!
Ein Vorleser, zwei Stadtführer und zwei Musiker gestalten eine musikalisch-literarische Lesung auf historischem Grund, in historischen Mauern, die Zeit vergessend und sich erinnernd an Walter von der Vogelweide über Klopstock und mehr, bis zum unbekannten Gegenwartslyriker!

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DIE KRIEGSBRIEFE VON CLARA ZETKIN – Lesung

Donnerstag, 25. April 2019, 19:00 Uhr – Lesung
Saal des Kulturzentrums Reichenstraße, Reichenstraße 1, 06484 Quedlinburg
„Die Sozialistin Clara Zetkin (1857 – 1933) war jahrzehntelang die treibende Kraft in der deutschen Sozialdemokratie, auf der europäischen Bühne und nicht zuletzt als Sekretärin der 1907 gegründeten Sozialistischen Fraueninternationale. Im württembergischen Stuttgart redigierte sie das SPD-Blatt „Die Gleichheit“ und hatte es mit 125.000 Abonnements zur international führenden Frauenzeitschrift gebracht. Im Sommer 1914 begann es jedoch zu flackern, hier wie dort: In Beruf und Politik kam es zur Katastrophe. Das Kippen der internationalen Sozialdemokratie in eine selbstverschuldete Unmündigkeit, zurück unter die bürgerliche Vormundschaft, der einst Lassalle die junge Arbeiterbewegung entwunden hatte, ließ Clara Zetkin – nach eigenen Worten – fast wahnsinnig werden und an Selbstmord denken: Hier ging ein Lebenswerk in Trümmern.
Als diese Vorgänge spiegeln sich in Clara Zetkins Briefen aus dem ersten Weltkrieg.
Veranstalter Rosa-Luxemburg-Club Harz und Deutscher Freidenker Verband Quedlinburg

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LESUNG IM PÖLKENHOF

Im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings findet eine etwas andere Lesung im Pölkenhof statt, nicht in erster Linie gestandene und bekannte Autoren lesen aus ihren Werken, sondern junge* Autoren, welche sich im Schreiben versuchen, erste Versuche schon erfolgreich realisiert haben, in dem ihre Werke schon veröffentlicht wurden. Aber auch Autoren, welche am Anfang stehen, oder bis jetzt nur im „stillen Kämmerlein“ für sich und den engsten Bekanntenkreis geschrieben haben und bestrebt sind ihr literarisches Tun nun einem breiteren Publikum vorzustellen, oder sich auch „nur“ mit gleichgesinnten darüber austauschen wollen.

Freitag, 12. April 2019, 19:00 Uhr

Pölkenstraße 38, 06484 Quedlinburg

Autorenlesung zur Förderung literarischen Schaffens in unserer Region

Quedlinburger AutorInnen und solche die es werden wollen, lesen Kurzgeschichten, Gedichte, Aphorismen, Novellen, Aufsätze, Essays, etc. Nicht jeder Autor in Quedlinburg ist als solcher bekannt, manch einer schreibt für sich, oder trägt nur im kleineren Kreise vor, andere wiederum haben Bücher geschrieben und veröffentlicht, wieder andere veröffentlichen hauptsächlich im Internet, auf eigenen, aber auch fremden Seiten. Und so finden sich bekannte Autoren und unbekannte Schreiber zusammen, welche Interesse haben, gemeinsam ein breiteres Publikum mit ihren Arbeiten bekannt zu machen und sich darüber auszutauschen. Weiterlesen „LESUNG IM PÖLKENHOF“