Wer arm ist, der muss früher sterben,
und das hat seinen Grund,
auch wenn er satt zu essen hat,
muss sein dies nicht gesund,
auch wen das Hirn mit leere glänzt,
tut es doch Wahrheit kund.
Wir sehen wie das Leben ist,
Armut ist nie gesund,
ob nun der Bauch vor hunger knurrt,
ob Hirn ist Sinn entleert,
wer Arm ist, so am Rande steht,
vieles wird ihm verwehrt.
Es wird ihm vorenthalten,
da liegt ein Sinn auch drin,
die Menschen muss man spalten,
zum Siege will man ziehen,
da gilt es zu erhalten,
denn Unterschied, schlechthin.
Und ist er nicht vorhanden,
so wird er konstruiert,
die Armen nicht verschwanden,
eher wurden sie geschmiert,
sie tuen gute Dienste,
auch wenn sie das nicht wolln.
Armut, das ist kein Schicksal,
eher ist sie Menschgemacht,
bedingt sie doch der Reichtum,
sind beide steht´s verkracht,
so ungleich sie auch sind,
sie sind ein Zwillingskind.
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