Helden an der Virusfront, im Kampf um allgemeine Unsterblichkeit

Es wird gestorben, am Wochenende fanden sich wieder mehrere Todesanzeigen in der Mitteldeutschen Zeitung, ist an jedem Wochenende so und in der kalten Jahreszeit sterben traditionell mehr Menschen als in der warmen. Besonders wenn das Wetter wechselhaft, mal warm, mal kalt, mal feucht, mal trocken, man geht aus dem Haus und muss nach einer Weile feststellen, nicht entsprechend des Wetters gekleidet zu sein und husch, kommt der Schnupfen, läuft die Nase, gelegentlich kratzt es auch etwas im Hals. Eigentlich etwas ganz normales, könnte man meinen, aber nicht in Viruszeiten, mit einem besonderen Virus, welches auch in, oder an Körpern festgestellt, die gestorben. 

Ja wir befinden uns in einer Zeit der Pandemie und Hysterie, einer Kriegsberichterstattung gleich wird täglich über die Lage an der Virusfront berichtet, der Kampf ist schwer, schweres Geschützt wird aufgefahren und es wird getestet, getestet und getestet und wer testet wird finden, nicht viel, aber es reicht die Hysterie am Leben zu erhalten. So werden viele Infizierte gefunden, welche meist unumwunden eingesperrt werden, ohne das diese allerdings irgendwelche Symptome der regierungsamtlich geliebten Krankheit aufweisen. Aber sie ist da und es sterben Menschen, ca. 100 täglich in Sachsen-Anhalt an allem möglichen Krankheiten, oder auch ohne, aber neben gewöhnlichen Toten, gibt es auch die besonderen Toten, welche am oder mit beliebtem Virus verstorben sind. Der täglich Lagebericht in der Zeitung weiß über sie zu berichten, nicht jeden Tag, aber wenn wieder jemand entsprechend an oder mit gestorben. Heute (01.12.2020) ist im Quedlinburger HarzBote Seite eins zu erfahren, dass es ein Impfzentrum im Landkreis geben wird, dieses wird in einer ehemaligen Kaufhalle in Quedlinburg eingerichtet. Auch wurden wieder Infizierte gefunden und was ganz wichtig ist, “zwei Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben: Männer im Alter von 88 und 79 Jahren. Beide hätten Vorerkrankungen gehabt”. Mein Beileid an die Familien und vielleicht findet sich ja auch einmal eine Todesanzeige in der Zeitung, in welcher vermerkt wird, dass der, oder die Verstorbenen im Heldenhaften Kampf gegen ein Virus ihr Leben lassen mussten. Es ist schon makaber an der Virusfront, da ist es gut, dass die Medien jeden toten Helden zelebrieren, egal wie alt sie geworden, die Unsterblichkeit wurden ihnen durch das Virus endgültig verwehrt.       

Am Wochenende wurde berichtet, über zwei andere Tote.

dav
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